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und Copyright ©: Lo Scarabeo,
Italien - Verlag
Königsfurt-Urania Die Kartenbilder wurden von Rita Hannen zur Verfügung gestellt. Das letzte Bild zeigt die Rückseite der Karten. Abbildungen mit Genehmigung des Verlages. |
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Eine Folge der protestantischen Reformen im 16. Jahrhundert, u.a. eingeführt von Luther, war die sogenannte Kunstkrise. Die Protestanten waren gegen religiöse Gemälde, was in vielen Ländern für die damaligen Altarbilder-Künstler Arbeitslosigkeit hieß. Eine Ausnahme bildeten nur die Niederlande, da hier eine ausgeprägte Genremalerei (ausgeprägte Darstellungen des täglichen Lebens und der Natur) existierte. Pieter
Bruegel, *1525 Breda/ †1569 Brüssel, war ein großer flämischer Meister
dieser Kunstrichtung. Nach ihm ist dieses Tarot benannt worden, da auf
allen Karten Darstellungen in seinem Malstil abgebildet sind und die
das Motto: „Die Großen fressen die Kleinen" beinhalten. Auch haben alle
Karten entweder alten Volksweisheiten oder biblischen Texten entnommene
Allegorien zum Thema. Verbindet man die traditionelle Tarot-Symbolik
mit den Bedeutungen der Sprichwörter so wird das vorhandene Spektrum
der Deutungsmöglichkeiten um ein Vielfaches erweitert. Der
Maler Guido Zibordi Marchesi hat sich nach sorgfältiger historischer
und ikonographischer Recherche von Pieter Bruegel inspirieren lassen
und hat dieses eindrucksvolle Tarot erschaffen, das aus 78 Karten in
der Größe von 6,5 x 12 cm besteht.
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