Nachdem
der Künstler Langustl, bürgerlich Stephan Lange, bereits mit
seinem Langustl Tarot sehr erfolgreich war, ist mit dem Energetischen
Lenormand auch ein Lenormand-Deck entstanden. Die Bilder sind wieder in
dem für Langustl typischen symbolischen Expressionismus gemalt. Sie
sind jedoch nicht nur als reine Wahrsagekarten gedacht. Es ging
Langustl in erster Linie darum, die Energien aufzuzeigen, die den
natürlichen Dingen zugrunde liegen und zu Interaktionen führen, die
dann schicksalsbeeinflussend werden können. Langustl will die
Beziehungen der einzelnen Karten untereinander verdeutlichen, was man
z.B. sehr schön an den Karten "Schlange" und "Buch" sehen kann: das
Buch spiegelt auf seinem Einband die
Schlange, bzw. die
Schlange ist eine Fokussierung des Buches. Einige Karten wurden
umbenannt und mehrer Kartensymbole wuden ersetzt oder
abstrahiert.
So wird z.B. der Storch nur noch durch seinen Ursprung, das Storchenei,
ausgedrückt. Der Sarg ist zu einem Totenkranz geworden, der
einerseits eine Verbindung dieser Karte mit dem Ring andeutet und
andererseits durch seine Vierteilung den Zerfall in die vier
klassischen Elemente symbolisiert, wodurch auch das Thema des Stirb und
Werde angesprochen ist. Dieses finden wir wiederum im Kreuz gespiegelt,
dessen ungewöhnliche Darstellung in Form einer durchbrochenen
Lemniskate ebenfalls auf die vier Elemente hindeutet, dieses Mal aber
auf den Zerfall der Einheit in die sie konstituierenden Energien
hinweist, wodurch die Notwendigkeit der Wiedervereinigung dieser
Energien zur Erkenntnis und aktiven Akzeptanz der eigenen
Schicksalserfüllung symbolisiert wird.
Das Energetische Lenormand ist im Handel nicht zu bekommen. Man kann
man sie sich aber auf der Homepage
des Künstlers als PDF kostenlos downloaden und ausdrucken.
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