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Dieses
Tarot wird meist nur im Set mit Buch angeboten. Das Buch ist auch
nötig, um die Kartendarstellungen richtig zu verstehen. Der Schöpfer
dieser Karten wurde im Iran als Sohn eines persisch-türkischen Vaters
und einer ungarischen Mutter geboren. Dadurch wurde er bereits von
klein auf mit verschiedenen Religionen vertraut. Das Kazanlar Tarot ist
denn auch ein Deck, welches sich auf mehrere Religionen und Mythen
bezieht. Bei den Kleinen Arkana liegen den Karten der Stäbe Motive aus
der indischen Geschichte und dem Hinduismus zugrunde. Die Karten der
Kelche haben Legenden aus Ungarn zum Vorbild. Die Karten der Münzen
beziehen sich auf persische Mythen und die Karten der Schwerter auf das
Alte Ägypten und seine Religion. Die Großen Arkana sind in gewisser
Weise multikulturell. Jüdische Kabbala wird mit dem Islam und dem
Christentum verbunden. Die Karten tragen die traditionellen
Kartenbezeichnungen, mit Ausnahme des Hierophanten, der hier als
Prophet bezeichnet wird. Der Narr trägt nicht die Null, sondern die
Zahl 22.
Streng genommen könnte man
dieses Deck auch als ein kabbalistisches Tarot bezeichnen. Grundlage
für die Karten-Interpretation ist immer die Kabbala. Alle Karten zeigen
eine Fülle von Symbolen. Jede einzelne Karte wird im Buch recht
ausführlich erklärt, wobei besonders auf die Kabbala eingegangen wird.
Die Karten sind nicht allzu groß und künstlerisch recht schön
gestaltet. Alle Kartenbezeichnungen werden in vier Sprachen angegeben:
Deutsch, Englisch, Französisch und Ungarisch. Das Buch bietet außerdem
noch einige Interessante Legearten. Für Anfänger würde ich das Kazanlar
Tarot allerdings nicht empfehlen.
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