Alt-Englisches Tarot - Old English Tarot
Maggie Kneen

Für dieses Tarot wurde die Autorin von den Bildern eines mittelalterlichen Manuskripts inspiriert, welches sich im British Museum befindet. Es handelt sich um den sogenannten Luttrell-Psalter. Das Ergebnis ist ein sehr gelungenes Tarot in mittelalterlichem Stil. Die Kleinen Arkana zeigen nicht nur die traditionellen Symbole, sondern im unteren Kartendrittel zusätzlich kleine Bilder, die die Bedeutung der jeweiligen Karte unterstreichen. Das gesamte Deck ist in hellen Farben gehalten. Die Karten sind von guter Qualität und mit 7 cm x 12 cm im Bereich der normalen Größe für Tarotkarten. Das Deck ist für Anfänger geeignet.

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Altägyptisches Tarot
Silvana Alasia * M.O. Wegener

Hierbei handelt es sich um eines der vielen altägyptischen Tarot-Decks. Die Grundfarbe der Karten ist schwarz, wodurch die Bilder, die altägyptischen Papyrusbildern nachempfunden sind, besser zur Geltung kommen. Die Karten selbst haben die typische Größe der Tarotdecks von Lo Scarabeo: sie sind etwas schmaler, als die meisten Decks. Die Beschriftung der Karten ist viersprachig: Englisch, Französisch, Deutsch und Italienisch. Die Kleinen Arkana zeigen die traditionellen Symbole. Jede Karte der Kleinen Arkana zeigt zusätzlich noch ein oder zwei altägyptische Symbole. Um mit diesen Karten zu arbeiten, ist schon ein wenig Kenntnis der altägyptischen Mythologie und Religion nötig. Die Symbole auf den Kleinen Arkana stimmen auch nicht immer mit der traditionellen Bedeutung der jeweiligen Karte überein. Dadurch ergeben sich jedoch zusätzliche interessante Deutungsmöglichkeiten.

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Ahnenpfad Tarot - Ancestral Path Tarot
Julia Cuccia-Watts

Das Ahnenpfad Tarot ist ein sehr interessantes Deck, welches aber inzwischen immer seltener zu bekommen ist. Es basiert auf verschiedenen alten Kulturen der Welt, wobei speziell für die Kleinen Arkana vier verschiedene Kulturen ausgewählt wurden: Japan (Schwerter), Ägypten (Stäbe), Indianer (Scheiben, die hier Heilige Kreise heissen) und Kelten (Kelche). Alle Karten sind vollständig und wunderschön bebildert. Arkana 0, "Der Narr", weicht auffällig von der traditionellen Darstellung dieser Karte ab. Statt des normalerweise hier abgebildeten jungen Mannes, der, ohne es wahrzunehmen, auf einen Abgrund zu wandert, sehen wir hier die Autorin des Decks, die wiederum die 0. Arkana in der Hand hält, auf der dann wieder die Autorin zu sehen ist, die wiederum... u.s.w (siehe Bild). Die Karten sind quadratisch und weichen somit von der üblichen Kartenform ab, lassen sich aber trotzdem gut mischen.

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Ansata Tarot
Bernd A. Mertz * Paul Struck

Dieses Tarot besteht nur aus den 22 Großen Arkana, ist also ein sogenanntes Arkana-Tarot. Jede einzelne Karte des Ansata Tarots ist ein kleines Kunstwerk. Von den Motiven her gehört das Deck zu den altägyptischen Tarots. Die Bilder des Frankfurter Malers Paul Struck machen es jedoch zu etwas Besonderem. Die Karten tragen die traditionellen Bezeichnungen und erscheinen in der üblichen Reihenfolge. Auf jeder Karte befindet sich außerdem ein astrologisches Symbol. Die Zuordnung der astrologischen Symbole stammt von dem Astrologen Bernd Mertz und weicht von den traditionellen astrologischen Zuordnungen der Großen Arkana ab. Die Karten sind quadratisch und relativ groß. Leider ist das Ansata Tarot inzwischen seltener erhältlich.

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Arcus Arcanum Tarot
Hansrudi Wäscher

Die Bilder dieses Tarots erinnern an Märchen-Zeichnungen, ohne jedoch kitschig zu sein. Im Gegenteil: die Bilder sind sehr schön, in beeindruckenden Farben gehalten und aussagekräftig. Alle Karten sind voll bebildert und die Gestaltung der Bilder weist nicht nur auf die traditionelle Bedeutung hin, sondern regt auch zu weitergehenden Deutungen an. Die Karten sind durchschnittlich groß und tragen die traditionellen Bezeichnungen. Das Deck ist auch für Anfänger gut geeignet.

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Avalon Tarot
Anna-Marie Ferguson

Dieses Tarot gibt es nur im Set mit Buch. Es ist eines der teuersten Tarots, aber wohl auch eines der schönsten. Vorlage für dieses Deck ist der Mythos um Avalon und König Arthus. Es ist jedoch nicht nötig sich in diesem Mythos auszukennen, um mit dem Deck zu arbeiten. Das beigefügte Buch gibt die nötigen Erklärungen in recht ausführlicher Weise. Anna-Marie Ferguson, die Schöpferin dieses Tarots, hat sich eingehend mit dem Mythen-Komplex um König Arthus und die keltische Sagenwelt beschäftigt.

Alle Karten sind voll bebildert und zeigen oben die Kartenbezeichnungen, während am unteren Kartenrand zusätzliche, zum Mythos gehörende Bezeichnungen stehen, die die Darstellung des Bildes verdeutlichen. Die Großen Arkana tragen die traditionellen Kartenbezeichnungen, mit Ausnahme der 15. Arkana, die hier "Der Gehörnte" heisst und den alten keltischen Gott Cernunnos darstellt, dessen Verehrung bis in die Steinzeit zurückgehen soll. Bei den Kleinen Arkana wurden die Symbole der Stäbe durch Speere und die Symbole der Scheiben durch Schilde ersetzt. Ein absolut wunderschönes, gelungenes Deck.

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Bosch Tarot
Atanas Atanassov

Vorlage für dieses Deck sind die Bilder des berühmten holländischen Malers Hieronymus Bosch. Wer sich in der Malerei nicht auskennt und Bosch's Bilder zum ersten mal sieht, ist in der Regel sehr verwundert, wenn er hört, dass es sich um einen Maler des ausgehenden Mittelalters handelt, so modern muten seine Bilder an. Als Maler war Bosch genial (persönliche Meinung). Jedoch ist seine Art der Malerei nicht unbedingt jedermanns Sache. Die Bilder dieses Decks sind keine original Bosch-Bilder, sondern denen von Bosch nachempfunden. Das ist allerdings gelungen. Der Künstler, der dieses Deck gemalt hat, ist der bulgarische Maler Atanas Atanassov. Alle Karten sind voll bebildert und tragen die traditionellen Bezeichnungen in vier Sprachen: Englisch, Französisch, Deutsch und Italienisch. Wer sich von Bosch's Malerei nicht so angesprochen fühlt, wird auch mit diesem Deck nicht so gut arbeiten können. Wer Bosch allerdings mag, wird dieses Deck lieben. Für Anfänger ist das Bosch Tarot nicht so gut geeignet, da die Bilder in Bezug auf die traditionellen Bedeutungen, insbesondere der Kleinen Arkana, verwirrend sein können. Anfänger, die gleichzeitig Bosch-Fans sind (oder es vielleicht durch dieses Tarot werden) sollten es jedoch ruhig mit diesem Deck versuchen.

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Cosmic Tarot
Norbert Lösche

Das Cosmic Tarot ist ein farblich ausdrucksstarkes Deck. Von der Symbolik her befindet es sich in der Rider-Waite-Tradition, ohne jedoch die Rider-Waite-Darstellungen zu übernehmen. Die Kartendarstellungen weichen meist erheblich von denen des den Rider-Waite-Tarots ab. Die Bilder muten auf eine schwer fassbare Weise teils mystisch, teils modern an. Auf einigen Karten scheinen Ballettszenen mit Tarotsymbolik verwoben zu sein, auf anderen wiederum erinnern die dargestellten Figuren an Schauspieler alter Filme. So ist z.B. auf der Karte der Zwei der Kelche recht eindeutig Humphrey Bogart zu sehen.

Die Karten des Cosmic Tarots sind ein klein wenig größer als durchschnittliche Tarotkarten. Alle Karten sind voll bebildert. Sie tragen die traditionellen Bezeichnungen. Früher war dieses Tarot nur als Set mit Buch erhältlich. Inszwischen bekommt man es aber auch als einzelnes Deck. Da die Kartendarstellungen den traditionellen Kartenbedeutungen nicht widersprechen, ist dieses Deck auch für Anfänger geeignet.

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Delphisches Tarot - Mythic Tarot
Liz Greene * Juliet Sharman-Burke

Dieses Tarot gab es ursprünglich nur als Set mit Buch. Inzwischen sind die Karten auch als Einzeldeck erhältlich, allerdings in einem kleineren Format. 

Das Delphische Tarot ist ein recht schönes Deck auf der Grundlage der altgriechischen Mythologie. Die künstlerische Darstellung wirkt allerdings etwas comichaft und wird vom zeichnerischen Stil her dem zugrunde liegenden Thema nicht richtig gerecht. Außerdem lässt die Qualität der Karten zu wünschen übrig. Sie sind sehr dünn und daher anfälliger für Beschädigungen. Es ist auch schon vorgekommen, dass sich in einem neuen, noch in Cellophan verschweißten Deck eine beschädigte Karte befunden hat. So etwas ist natürlich bedauerlich, denn das Delphische Tarot als solches ist durchaus empfehlenswert.

Während die Großen Arkana auf die griechischen Götter bezogen sind, zeigen die Hofkarten der Kleinen Arkana Gestalten aus der Sagenwelt und die Zahlenkarten haben je einen bekannten altgriechischen Mythos zur Vorlage. Für den Satz der Kelche ist es der Mythos von Eros und Psyche, für den Satz der Stäbe ist es die Argonautensage, der Satz der Schwerter hat den Mythos um das Geschlecht der Atriden zur Vorlage und für den Satz der Scheiben/Pentakel hat der Mythos des Daidalos Pate gestanden. Alle Karten sind voll bebildert und tragen die traditionellen Bezeichnungen, weichen jedoch in der bildlichen Darstellung von der traditionellen Symbolik ab, was auf die zugrunde liegende Thematik zurückzuführen ist. Das beigefügte Buch der ursprünglichen Ausgabe erklärt sowohl die Kartenbedeutungen, als auch die zugehörigen Mythen. Man muss sich also nicht unbedingt in der griechischen Mythologie auskennen, um mit diesem Deck zu arbeiten. Bei der Einzelausgabe fehlt das Buch natürlich. Da aber über die altgriechischen Mythen ausreichend Literatur und Informationsmöglichkeiten bestehen, dürfte dies für den interessierten Tarotisten kein Problem darstellen.

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Diamond Tarot
Klaus Holitzka * Marie-Luise Bergoint

Dieses Tarot ist im Grunde genommen nur ein ein Rider-Waite-Klon. Von den vielen Klon-Decks des Rider Waite Tarots zählt das Diamond Tarot jedoch meiner Meinung nach mit zu den schönsten. In der Mitte einer jeden Karte befindet sich eine verkleinerte Abbildung der Originalkarte, jedoch farblich verbessert. Um diese Abbildung herum ist ein breiter Rahmen in wunderschönen Farben zu sehen, der überdies einen räumlichen Effekt vermittelt. Die Farben unterstützen den Symbolgehalt der jeweiligen Karte und wirken sich zudem unterstützend auf die intuitive Deutung aus. Diese Deck ist als Hommage an Pamela Colman Smith gedacht. Pamela Colman Smith war die Künstlerin, die das Rider-Waite-Deck gemalt hat. Benannt ist dieses Deck jedoch nach dem Verleger William Rider und nach Arthur E. Waite, dem geistigen Urheber. Die Künstlerin und eigentliche Schöpferin des  wohl berühmtesten Tarots der Welt war lange Jahre fast völlig vergessen und erst in neuerer Zeit hat sie allmählich den Platz erhalten, der ihr in der Tarotgeschichte zukommt. Leider hat sie das nicht mehr erleben können. Pamela Colman Smith starb 1951 verarmt.

Zu Pamela Colman Smith siehe auch unter Waite, Crowley & Co..

Siehe außerdem: Tarotgeschichte Teil 5, Rider Waite Tarot, Universal Tarot (Angelis Waite Tarot), Universal Waite Tarot, Rider Waite Faksimile Tarot, Albano Waite Tarot, Anraths Waite Tarot, Golden Rider Tarot und Tarot der Weis(s)en Katzen.

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Drachen Tarot - Dragon Tarot
Peter Pracownik * Terry Donaldson

Dieses Tarot ist inzwischen zu einem Sammlerstück geworden. Leider ist es nur noch selten erhältlich. Alle Gestalten auf den Karten dieses wunderschönen und farblich eindrucksvollen Decks sind Drachen. Die Karten tragen die traditionellen Bezeichnungen und sind von der Darstellung her an die Rider-Waite-Darstellungen angelehnt, wobei die Protagonisten, wie bereits gesagt, Drachen sind. Allerdings sind die Zahlenkarten der Kleinen Arkana nicht voll bebildert im eigentlichen Sinn. Zwar kann man sie auch nicht als unbebildert bezeichnen, doch die Karten zeigen keine symbolischen Szenen, sondern hauptsächlich in der Luft tanzende Drachen vor einem zu dem jeweiligen Element passenden Hintergrund. Außerdem sind die jeweiligen Elementsymbole in entsprechender Anzahl zu sehen. Eine Ausnahme bilden die Asse. Hier sehen wir - anders als allgemein üblich - symbolische bildhafte Szenen. Die Karten der Großen Arkana sind zusätzlich mit astrologischen Symbolen versehen, während auf den Karten der Kleinen Arkana die alchimistischen Symbole der vier Elemente zu sehen sind. Die Karten selbst sind von durchschnittlicher Tarotkartengröße und von guter Qualität.  

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Ägyptisches Tarot - Egyptian Tarot Deck
nach dem Comte de Saint-Germain

Dieses Deck stammt aus dem Jahre 1980. Es handelt sich um eines der vielen ägyptischen Decks. Alle Karten haben eine gelbliche Grundfarbe. Dies soll Papyrus nachahmen. Die Zeichnungen auf den Karten sind in dunkelbrauner Farbe gehalten, so dass dieses Deck nur zweifarbig ist. Zwar gibt es auch hier Große und Kleine Arkana, jedoch sind alle Karten von 1 bis 78 durchnummeriert. Der Narr trägt die Nummer 22. Die Nummerierung befindet sich in römischen Ziffer am linken unteren Kartenrand. Die Kartenbezeichnungen sind in englischer Sprache. Die Kleinen Arkana tragen im großen und ganzen die traditionellen Bezeichnungen. Die Namen der Großen Arkana sind jedoch größtenteils abgeändert. Beispielsweise heißt der Narr "The Crocodile (das Krokodil)", der Wagen "The Chariot of Osiris (der Wagen des Osiris)", der Eremit "The Veiled Lamp (die verhüllte Lampe)". Diese Bezeichnungen gehen auf Paul Christian zurück (siehe hierzu auch: Tarotgeschichte, Teil 5). Die Karten der Großen Arkana zeigen zusätzlich astrologische Symbole, deren Zuordnungen jedoch nicht der Tradition folgen. Am rechten unteren Kartenrand befinden sich außerdem Buchstaben des Alphabetes der Magi. Diese Buchstaben entsprechen in ihrer Reihenfolge auf den Karten den hebräischen Buchstaben. Ein Autor wird für dieses Deck nicht angegeben. Angeblich geht es auf den Comte de Saint-Germain zurück, der im 18. Jahrhundert lebte. Möglich ist jedoch auch, dass es von Edgar de Valcourt-Vermont stammt, der den Namen des echten Comte de Saint-Germain als Pseudonym benutzte und unter diesem Namen seine Schriften veröffentlichte. In seinem Buch "Praktische Astrologie" erschien dieses Deck jedenfalls erstmals 1901 in der Öffentlichkeit. Allerdings soll dieses Tarot bereits früher im inneren Kreis der Theosophischen Gesellschaft verwendet worden sein.

Wer war der Comte de Saint-Germain?
 

Siehe auch: Ibis Tarot und Tarotgeschichte, Teil 5.

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