Antikes Minchiate von Florenz - Ancient Minchiate Fiorentine
unbekannter Verfasser

"Minchiate Fiorentine" (Minchiate von Florenz) ist eigentlich ein übergeordneter Begriff für Tarots, die seit ca. dem 16. Jahrhundert in Florenz entstanden sind. Das besondere an diesen Tarots ist die Anzahl der Karten. Anstatt wie üblich 78 Karten, bestehen diese Decks aus 96 Karten. Statt der üblichen 22 Großen Arkana gibt es in diesen Tarots 40 Große Arkana und 56 Kleine Arkana, inkl. Hofkarten. Unter den Großen Arkana befinden sich die meisten der Großen Arkana des Tarot, sowie die Tierkreiszeichen, die vier Elemente und religiöse Tugenden. Die Karten der Großen Arkana des Tarot erscheinen in der Regel nicht in der traditionellen Reihenfolge. Auch die Tierkreiszeichen-Karten erscheinen nicht in der natürlichen Reihenfolge der Tierkreiszeichen. Die Karten haben meist keinen Rand. Das Kartenbild nimmt die gesamte Karte ein. Kartenbezeichnungen fehlen in der Regel völlig. Es ist aber meist recht gut zu erkennen, um welche Karte es sich handelt. Bei den Großen Arkana ist die Karten-Nummer in römischen Ziffern oben auf der Karte in einem kleinen Banner angegeben. Die Zahlenkarten der Kleinen Arkana sind nicht bebildert, sondern tragen ihr jeweiliges Elementsymbol in entsprechender Anzahl und ohne jede Zahlenangabe. Von der künstlerischen Gestaltung her gehören diese Karten zu den schönsten historischen Tarots.

Unter der Bezeichnung "Ancient Minchiate Fiorentine" oder "Ancient Minchiate Etruria" wird von Lo Scarabeo z.Zt. eine Reproduktion eines Florentiner Minchiate angeboten. Das Original entstand 1725 in Florenz und damit noch vor dem Tarot de Marseille.

Siehe auch: Tarotgeschichte

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Antike Lombarden-Tarots - Ancient Tarot of Lombardy
Ferdinando Gumppenberg

Unter die Bezeichnung "Lombardischer Tarot" fallen Tarots, die im 18. und 19. Jahrhundert in der Lombardei entstanden sind. Wie viele historische Decks aus dieser Zeit, orientieren sich auch die lombardischen Tarots am Tarot de Marseille. Die von Lo Scarabeo angebotene Reproduktion des 1810 in Mailand erschienenen Decks von Ferdinando Gumppenberg besticht durch die besonders schöne und detaillierte künstlerische Arbeit. Bebildert sind nur die Großen Arkana und die Hofkarten. Die Zahlenkarten der Kleinen Arkana tragen ihr Elementsymbol in entsprechender Anzahl. Die Großen Arkana erscheinen in der traditionellen Reihenfolge des Tarot de Marseille. Die Kartenbezeichnungen sind in italienischer Sprache aufgedruckt.

Siehe auch: Tarotgeschichte und Tarot de Marseille

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Antike Tarots von Ligurien-Piedmont - Ancient Tarot of Liguria-Piedmont
Giovanbattista Guala

In Ligurien entstanden im 19. Jahrhundert eine ganze Reihe Tarotdecks, die sich eng am Tarot de Marseille orientierten, aber manchmal eine feinere und farbenprächtigere Ausarbeitung der Kartenbilder aufweisen. Unter der Bezeichnung "Ancient Tarot of Liguria-Piedmont" wird von Lo Scarabeo die Reproduktion eines Decks angeboten, welches von Giovanbattista Guala 1860 erstellt wurde. Es handelt sich im Grunde genommen um eine künstlerisch verfeinerte Version des Tarot de Marseille.

Siehe auch: Tarotgeschichte und Tarot de Marseille

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Antike Tarots von Bologna - Ancient Tarot of Bologna
Tarocco di 78 Carte Bolognea
Giacomo Zoni

Das Original dieser Lo-Scarabeo-Reproduktion wurde von Giacomo Zoni 1780 in Bologna erstellt. Das Deck ist im Grunde genommen eine Bologneser Version des damals vermutlich erst 20 Jahre alten Tarot des Marseille. Historisch gesehen ist es interessant, weil es sich um ein echtes Tarot aus Bologna handelt. Unter der Bezeichnung Tarocchino (kleines Tarot) von Bologna, bzw. Tarocchino Bolognese existieren drei weitere historische Decks aus Bologna, die aber nur aus 62 Karten bestehen, trotzdem aber zu den echten historischen Tarots zählen, da sie die 22 Großen Arkana und die Hofkarten enthalten.

Siehe auch: Tarotgeschichte und Tarot de Marseille

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The Simplified Tarot - Tarot der Armen - Le Tarot des Pauvres
Jan Bauwens

Dieses Tarot gehört sozusagen zur "älteren Moderne". Es stammt aus dem Jahre 1984 und ist ganz in schwarz-weiß gehalten. Der deutsche Titel ist eine direkte Übersetzung des französischen Titels, während der englische Titel übersetzt eher "Das vereinfachte Tarot" lauten würde. Auf der Schachtel ist denn auch zu lesen, dass es sich beim Simplified Tarot um das einfachste Tarot überhaupt handelt. Es dürfte auch gleichzeitig eines der am wenigsten ansprechenden Tarots sein, aber das ist schließlich Geschmackssache. Die Bezeichnung "einfachstes Tarot überhaupt" bedeutet nicht, dass man mit diesem Deck "einfacher" arbeiten kann, als mit anderen, sondern bezieht sich auf die recht einfach gehaltenen, komikhaften Zeichnungen auf den Karten. 

Inzwischen ist das Simplified Tarot aber zu einem Sammlerstück geworden, was nicht zuletzt gerade an den wenig anziehenden Kartenbildern liegen mag. Viele Auflagen dürfte es von diesem Deck nicht gegeben haben, was das Simplified Tarot heute zu einem eher seltenen Tarot macht, von dem es bestenfalls noch hier und da ein Restexemplar gibt. Allgemein gilt es inzwischen jedoch als vergriffen. 

Die Karten dieses Decks sind recht klein, wodurch es sich sehr gut handhaben lässt. Von der Symbolik und den Kartenbezeichnungen her orientiert es sich am Tarot de Marseille. So heißt beispielsweise der Magier hier "The Juggler", zu Deutsch "Der Gaukler", die Hohepriesterin wird als "Popess", zu Deutsch "Päpstin" bezeichnet, etc. Alle Kartentitel sind in englischer Sprache aufgedruckt. Die Großen Arkana sind von 1 - 22 durchnummeriert, wobei der Narr die Nummer 22 trägt. Statt der üblichen römischen Ziffern, wurden arabische Ziffern verwendet. Bebildert sind nur die Großen Arkana und die Hofkarten. Die Zahlenkarten der Kleinen Arkana zeigen ihr jeweiliges Symbol in entsprechender Anzahl.

Das Simplified Tarot wurde hauptsächlich zu Wahrsagezwecken konzipiert. Daher sind die angegebenen Kartenbedeutungen, die man in dem kleinen, recht ausführlichen Begleitheft nachlesen kann, auch hauptsächlich auf die Divination ausgerichtet und weichen teilweise von den traditionellen Bedeutungen ab. 

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Tarot des Nordens - Tarot of Northern Shadows
Sylvia Gainsford * Howard Rodway

Dies ist wieder ein gelungenes Deck von Sylvia Gainsford. Das Tarot des Nordens bezieht sich, wie der Titel schon andeutet, auf die Mythen der nordeuropäischen Völker. Genauer: auf die nordische, bzw. germanische Mythologie und auf die keltische Mythologie. Jede einzelne Karte zeigt eine Szene aus einem Mythos oder eine nordisch-germanische Gottheit. Das Deck ist meist nur im Set mit Buch erhältlich. Das Buch gibt zu jeder Karte den mythologischen Hintergrund und die Kartenbedeutung an. Zu jeder Großen Arkana wird zusätzlich über jeder Beschreibung die astrologische Zuordnung angegeben. Dabei werden die heute üblichen astrologischen Zuordnungen verwendet. Auf den Karten selbst sind aber keine astrologischen Symbole zu sehen, so dass man seine eigenen Zuordnungen machen, bzw. verwenden kann. Auf vielen Karten befinden sich Runen. Dadurch wird das Deck für diejenigen, die sich mit der Runendeutung beschäftigen, bzw. beschäftigen wollen, zusätzlich interessant. Die meisten Kartenbilder sind wirklich schön. Einige wenige sind allerdings, im Vergleich zu den übrigen Karten, etwas enttäuschend. Dem Gesamteindruck des Decks tut das jedoch keinen Abbruch.

Die im Buch angegebenen Kartenbedeutungen weichen bei einigen Karten ein wenig von den traditionellen Bedeutungen ab und sind mehr auf die dargestellten mythologischen Szenen bezogen. Die traditionellen Kartenbedeutungen können aber problemlos auf die Karten angewandt werden. Insgesamt gesehen ergeben sich dadurch mehr Deutungsmöglichkeiten. Mit Ausnahme des Turms, der hier "Zerstörung" heißt, tragen alle Karten die traditionellen Kartenbezeichnungen, wobei diese, auch in der englisch-amerikanischen Originalversion in Deutsch und in Englisch angegeben sind. Alles in allem ist dies ein sehr schönes Tarot, mit dem es auch Anfänger versuchen könnten.

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Tarot of a Moon Garden - Mondgarten Tarot
Karen Marie Sweikhardt

Auf den Karten dieses Decks sieht man Wesen aus einer magischen Welt in einem imaginären Paradies-Garten auf dem Mond, dem Mond-Garten (Moon Garden). Es ist sozusagen das lunare Gegenstück zum Garten Eden in einer Zeit bevor die Menschen den Mond betraten und die mit ihm verbundene Phantasie verschwand. Die Kartenbilder sind denn auch recht phantasievoll ohne aber in die Fantasy-Welt zu gehören. Man könnte sie fast als "niedlich" bezeichnen, ohne jedoch kitschig zu sein. Von der Symbolik her ist dieses Deck an das Rider-Waite-Tarot angelehnt, obwohl die Zahlenkarten der Kleinen Arkana nicht voll bebildert sind. Man kann aber auch nicht sagen, dass sie nur ihr jeweiliges Elementsymbol in entsprechender Anzahl zeigen, denn immer finden sich noch ein paar zusätzliche Darstellungen, die recht feinsinnig mit der Symbolik des jeweiligen Elements verknüpft sind.

Das Tarot of a Moon Garden ist bisher nur in englischer Sprache erschienen. Es ist als Set mit Buch und als Einzeldeck erhältlich, in Deutschland jedoch nur selten zu bekommen.

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Albano Waite Tarot
F.Albano * P.Colman Smith * A.E.Waite

Bei diesem Deck handelt es sich eigentlich nur um eine Kopie des Rider Waite Tarots. Der Unterschied besteht in den Farben. Die Farben des Albano Waite Tarots sind kraftvoller und intensiver, als beim Original Rider Waite Deck.

Das Albano Waite Tarot entstand in den 60iger Jahren des 20. Jahrhunderts und ist im Grunde genommen ein Produkt der Hippie-Zeit. Das Tarot erlebte damals einen neuen Aufschwung. 1968 wurde das Albano Waite Deck dann als lizensierte Version des Rider Waite Decks von Frankie Albano herausgegeben. Ich habe hier bewusst genau dieselben Karten, wie beim Rider Waite Tarot ausgewählt, damit man den direkten Farbvergleich hat.

Das Albano Waite Tarot ist inzwischen nur noch selten zu bekommen. Manchmal hat man aber noch Glück. 1999 wurde vom Moewig Verlag eine Faksimile-Ausgabe herausgegeben, von welcher man gelegentlich noch das eine oder andere Exemplar im Handel bekommen kann.

Siehe auch: Tarotgeschichte, Teil 2 und Rider Waite Tarot, Universal Tarot (Angelis Waite Tarot), Universal Waite Tarot, Rider Waite Faksimile Tarot, Anraths Waite Tarot, Golden Rider Tarot, Diamond Tarot und Tarot der Weis(s)en Katzen.

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Renaissance Tarot (griech. Mythologie)
Brian Williams

Dieses Tarot ist bereits über 20 Jahre alt, in Deutschland aber kaum bekannt. Wer sich für griechische Mythologie interessiert, dem kann dieses Deck nur wärmstens empfohlen werden. Der Name "Renaissance Tarot" spielt auf die europäische Zeit der Renaissance an. Damals wurden die Werte der Antike und insbesondere die griechische Mythologie sozusagen wieder entdeckt und erlebten einen großen Aufschwung. (Das Wort "Renaissance" bedeutet soviel, wie "Wiedergeburt".) Heute würde man sagen, sie waren wieder "in".

Das Deck bezieht sich vollständig auf die griechische Mythologie. Die zwölf bedeutensten olympischen Götter, sowie Halbgötter und mythische Gestalten der griechischen Sagenwelt sind auf den Karten der Großen Arkana vertreten. Sie tauchen als Begleiter, bzw. begleitende Gottheiten der auf den Karten dargestellten Figuren auf, und zwar jeweils mit einem ihnen zugeordneten Symboltier. Dargestellt sind sie in der Regel in den beiden oberen Ecken der Karten. Zwar kann man, von der Darstellung her, nicht erkennen, um welche Gottheit es sich jeweils handelt, aber in dem kleinen Begleitheftchen, welches dem Deck beiliegt, werden sie angegeben. Das Begleitheftchen ist jedoch, auch in der in Deutschland erhältlichen Ausgabe, nur in der amerikanisch-englischen Version beigelegt.

Die Kartendarstellungen selbst zeigen der jeweiligen Kartenbedeutung entsprechende Figuren. Trotz der Betonung der griechischen Mythologie sind auch die den Karten der Großen Arkana zugeordneten hebräischen Buchstaben auf den Karten zu sehen. Sie befinden sich am unteren Rand der Karte, neben der jeweiligen Kartenbezeichnung. Die klassische Tarotsymbolik fehlt allerdings weitgehend. Daher ist zumindest ein wenig Kenntnis der griechischen Mythologie notwendig, um mit diesem Tarot zu arbeiten.

Astrologische Zuordnungen findet man nur auf den Hofkarten. Letztere sind zudem noch auf je eine, dem jeweiligen Element entsprechende, bedeutende italienische Stadt bezogen. Den Zahlenkarten der Kleinen Arkana liegt jeweils ein bestimmter Mythos zugrunde, der aber nur in einer kleinen Bildszene auf den Karten dargestellt wird. Ansonsten zeigen die Kartenbilder das jeweilige Elementsymbol in entsprechender Anzahl. Außerdem tragen die Karten Deutungsstichworte, die aber recht klein in den Ecken der Karten aufgedruckt und so ins bild integriert sind, dass sie kaum auffallen. Daher können sowohl Tarotisten, die Deutungsstichworte auf den Karten ablehnen, als auch diejenigen, die das nicht stört, gut mit diesem Deck klarkommen. Die durch die Deutungsstichworte angezeigten Kartenbedeutungen stimmen allerdings nicht immer mit den traditionellen Kartenbedeutungen überein. Die Karten sind überwiegend in Pastelltönen gehalten. Alle Kartenbezeichnungen und Deutungsstichworte sind in Englisch und Italienisch angegeben.

Alles in allem handelt es sich um ein sehr schönes Tarot, welches insbesondere die Liebhaber der griechischen Mythologie unter den Tarotisten interessieren dürfte, aber auch in keiner Sammlung fehlen sollte. Leider ist das Deck nicht mehr leicht zu bekommen.

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The Black Tarot
Luis Royo * Pilar San Martin

Dieses Tarot, welches der spanische Fantasy-Maler Luis Royo zusammen mit Pilar San Martin geschaffen hat, wird nicht nur die Fantasy-Fans unter den Tarotisten besonders ansprechen. Der Name "Black Tarot" rührt daher, dass alle Karten einen schwarzen Hintergrund haben, wodurch das Deck insgesamt schwarz erscheint. Außerdem unterstreicht die schwarze Hintergrundfarbe die Fantasy-Darstellungen der Kartenbilder.

Auf den meisten Karten, auch auf solchen, die normalerweise männliche Figuren zeigen, sind Frauen dargestellt. Schließlich sind Frauen ja auch das beliebteste Malobjekt von Luis Royo. Zwar fehlt den Karten jegliche traditionelle Tarot-Symbolik, aber die Darstellungen der Großen Arkana, der Hofkarten und der Asse sind aussergewöhnlich und sprechen gewiss nicht nur Fantasy-Liebhaber und speziell die Fans von Luis Royo an. Nicht umsonst ist das Deck inzwischen längst Kult geworden. Die Bilder haben eine erotische Note. Wer aber die Werke von Luis Royo nicht kennt und insbesondere kein Liebhaber des Fantasy-Genres ist, könnte sie auch als etwas als sexistisch angehaucht empfinden. 

Das Black Tarot steht in der Tradition der Marseiller Tarots, denn, abgesehen von den Assen, zeigen die restlichen Zahlenkarten der Kleinen Arkana nur das jeweilige Elementsymbol in entsprechender Anzahl. Dies dürfte nicht nur für die Liebhaber der Bilder von Luis Royo enttäuschend sein. Wegen der fehlenden Bebilderung der Zahlenkarten und insbesondere wegen der fehlenden traditionellen Symbolik, würde ich dieses Deck für Anfänger nicht empfehlen. Für Sammler ist es jedoch ein Muss.

Siehe auch: Labyrinth Tarot von Luis Royo. 

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