Australian Animal Tarot - Tarot der Tiere Australiens
Ann Williams-Fitzgerald * Tracy Hinschen

Dieses Tarot ist zwar in Deutschland erhältlich, aber nur in englischer Sprache. Es handelt sich um ein recht außergewöhnliches Deck. Auf jeder Karte ist ein zur Kartenbedeutung passendes Tier aus der australischen Tierwelt abgebildet. Viele dieser Tiere kommen nur in Australien oder Tasmanien vor, einige aber auch an anderen Orten. Bei den Bildern selbst handelt es sich nicht um Fotos, sondern um gemalte Bilder.

Die Karten haben nicht die üblichen weissen Kartenränder, sondern sind voll ausgefärbt. Bei den Großen Arkana besteht diese Ausfärbung aus einem hellen Violett und bei den Kleinen Arkana und den Hofkarten aus einem etwas dunkleren Violett. Auf jeder Karte befinden sich am linken und rechten Rand 4 Deutungsstichworte. Am oberen Rand ist die Kartenbezeichnung aufgedruckt und am unteren Rand der Name eines Edelsteins. Im Kartenbild selbst ist in dünner Schrift der Name des dargestellten Tieres angegeben. Auf einigen Karten befinden sich zudem astrologische Symbole und auf einigen wenigen weitere Symbole, die aber nirgendwo erklärt werden. Die jeweilige Kartenzahl befindet sich am unteren Bildrand und dort jeweils in einer kleinen geometrischen Figur, die nach Form und Farbe die Bedeutung des jeweiligen Elementes unterstreicht.

Alle Karten tragen die traditionellen Bezeichnungen, wenn man mal davon absieht, dass bei den Hofkarten und den Zahlenkarten der Kleinen Arkana nicht die Elementsymbole, sondern die Elementnamen direkt verwendet werden. Allerdings hält sich die Schöpferin dieses Tarots nicht an die traditonellen Elementbedeutungen, bzw. tauscht diese aus. Nur das Element Wasser behält seine traditionelle Bedeutung. Die Erde wird den Stäben zugestellt, das Feuer den Schwertern und die Luft den Scheiben. Entsprechend "vertauscht" erscheinen dann auch die Bedeutungen der Kleinen Arkana.

Das Kleine Begleitheftchen ist zwar einigermaßen ausführlich, vom Inhalt her jedoch enttäuschend. Auf keines der auf den Karten dargestellten Tiere wird näher eingegangen, so dass man nichts darüber erfährt, warum welches Tier nun gerade auf einer bestimmten Karte abgebildet ist. Auch die wenigen Symbole, die auf den Karten auftauchen, werden nirgendwo erklärt. Zu den Kartenbedeutungen gibt es jeweils nur einige wenige Stichworte.

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Art Deco Wahrsagekarten
Verlagsausgabe Piatnik

Dieses Deck zählt zu den sogenannten Wahrsagekarten (Diviantionskarten), die oft auch als Zigeunerkarten oder mit dem englischen Begriff Fortune Telling Cards bezeichnet werden. Sie sind den kleinen Lenormand Wahrsagekarten ähnlich, unterscheiden sich von diesen aber in einigen Punkten. Da ist zuerst einmal die Anzahl der Karten. Ein Wahrsagekartendeck besteht in der Regel aus 52 Karten, während die kleinen Lenormand-Decks nur aus 36 Karten bestehen. Es gibt zwar auch einige Wahrsagekartendecks, die  nur aus 36 oder 32 Karten bestehen, aber ebenfalls mit den kleinen Lenormand-Karten nicht identisch sind. 

Die kleinen Lenormand-Karten zeigen in der Regel Symbole. Zwar können diese Symbole unterschiedlich dargestellt werden, sind aber nach ihrer Art festgelegt. Bei den Wahrsagekarten ist die Darstellung auf den Karten dagegen variabel. Die meisten Wahrsagekarten sind zudem mit einem Schlüsselwort zur Deutung versehen. Auf den Lenormand-Karten ist dagegen weder ein Schlüsselwort, noch ein Kartentitel aufgedruckt. Dafür Zeigen diese Karten in der Regel den Aufdruck einer kleinformatigen Spielkarte, wodurch eine Verbindung zwischen den Lenormand-Karten und den einfachen Spielkarten, die ja auch zum Wahrsagen benutzt werden, hergestellt wird. 

Das hier vorgestellte Art Deco Wahrsagekartendeck ist eine besonders schöne Ausführung aus Österreich. Die Schlüsselworte zur Deutung sind in 5 Sprachen aufgedruckt: Deutsch, Serbo-Kroatisch, Ungarisch, Englisch und Italienisch. Diese Karten sind häufig im Handel erhältlich. 

Siehe auch: Il Vostro Destino, Lenormand-Karten

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Die Wurzeln Asiens Tarot - Roots of Asia Tarot
Amnart Klanprachar * Thaworn Boonyawan

Jede einzelne Karte dieses Tarots ist ein kleines Kunstwerk und ich würde jedes dieser Kartenbilder auch als Gemälde bei mir aufhängen. Die Bilder sind einfach fantastisch. 

Das Die Wurzeln Asiens Tarot basiert auf dem Buddhismus. Alle Karten tragen die traditionellen Kartenbezeichnungen. Allerdings fehlt die traditionelle Symbolik, was bei der zugrunde liegenden Thematik aber nicht verwunderlich ist. Es handelt sich um ein Tarot, das mehr für Selbsterfahrungszwecke gedacht ist, als für die Divination. Das kleine, recht umfangreiche Begleitheft erklärt die Bedeutung jeder einzelnen Karte, geht aber leider auf die bildlichen Darstellungen nicht genauer ein. Ein wenig schade ist das schon, da ja nicht jeder ein Experte auf dem Gebiet des Buddhismus ist. Doch die Bilder wirken sehr intuitiv und sprechen so für sich. Sie können sowohl Emotionen erwecken, als auch zu einer Vielzahl von Deutungsmöglichkeiten anregen. Neben einigen interessanten Legebildern bietet das Heftchen außerdem noch eine Einführung in die Einsichtsmeditation. Amnart Klanprachar, der Künstler, der die Karten gemalt hat, soll heute in der Abgeschiedenheit leben.   

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Navigator Tarot - Navigators Tarot of the Mystic Sea
Julia Turk

Dieses Tarot ist im englischen Sprachraum als Navigators Tarot of the Mystic Sea bekannt und in Deutschland unter der einfachen Bezeichnung Navigator Tarot erhältlich. Das Deck ist nur im Set mit Buch zu bekommen und das ziemlich umfangreiche Buch ist auch notwendig, um die Kartenbilder zu verstehen. Die Schöpferin der Karten wollte wohl ursprünglich ihre Identität nicht enthüllen. Im Buch und auf der Plastikbox des Sets ist sie daher auch nicht genannt. Inzwischen ist ihr Name aber bekannt.

Die Kartenbilder wirken ziemlich skurill, insbesondere wenn man sie zum ersten Mal sieht. Die Schöpferin der Karten entging 1988 bei einem Autounfall auf wunderbare Weise dem sicheren Tod. Aus nachfolgenden Visionen und Träumen soll sie dann entnommen haben, daß es ihre Aufgabe sei, eine verbesserte Version des Tarots zu schaffen. Das Ergebnis ist das Navigator Tarot.

Das Deck beruht hauptsächlich auf der Kabbala und richtet sich nach den Lehren des Golden Dawn.  Allerdings vertritt die Autorin eine etwas andere Auffassung in Bezug auf die Positionen der Karten am Lebensbaum. Daher wurde auch die Reihenfolge der Großen Arkana verändert. Da jedoch diese neue Reihenfolge nur im Buch beschrieben wird und  auf den Karten der Großen Arkana selbst keine Zahlen aufgedruckt sind, wird diese Reihenfolge niemandem aufgedrängt und es steht im Grunde genommen jedem frei, weiterhin die traditionelle Reihenfolge oder sogar seine eigene Reihenfolge zu verwenden. Auch finden sich auf den Karten keine hebräischen Buchstaben, so dass es auch hier jedem frei steht, den Bezug zur Kabbala zu berücksichtigen oder außer Acht zu lassen.  

Auf jeder Karte ist ein Schlüsselwort zur Deutung aufgedruckt. Die Kartenbilder zeigen sehr viel Symbolik. Dabei handelt es sich aber nicht nur um traditionelle Symbole. Das Buch erklärt jede einzelne Karte sehr genau und gibt bei den Kleinen Arkana für jede Zahl zusätzliche Entsprechungen, wie z.B. Edelsteine, Metalle, Pflanzen, Tiere und Planeten an. Bei den Großen Arkana werden der jeweilige hebräische Buchstabe und das zugehörige astrologische Symbol angegeben und erklärt. Jede Kartenerklärung wird zudem mit einem kleinen, zur jeweiligen Karte passenden Gedicht eingeleitet. Beim Lesen des Buches spürt man sofort die Nähe zum Golden Dawn und auch zu Aleister Crowley. Ich hatte zeitweilig den Eindruck, dass hier sozusagen ein weiblicher Crowley schreibt. 

Im Grunde genommen handelt es sich bei diesem Deck um ein kabbalistisches Tarot, das aber so gestaltet ist, dass man die kabbalistischen Entsprechungen auch völlig außer Acht lassen kann. Dadurch wird das Navigator Tarot zu einem Deck, welches niemandem die Auffassungen und Überzeugungen der Autorin aufdrängt und es jedem Tarotisten erlaubt, seine eigenen Einsichten zu übertragen. Nur mit den doch recht skurillen Darstellungen wird es nicht jeder leicht haben und es dauert einige Zeit, bis man sich mit ihnen angefreundet hat. 

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Goddesses Knowledge Cards
Susan Eleanor Seddon Boulet * Michael Babcock

Der Kommentar zu den Goddesses Knowledge Cards wurde von Dörte geschrieben:

Die Goddesses Knowledge Cards entdeckte ich im Andenkenladen des Chalice Well in Glastonbury. Das Deck besteht aus 48 wunderschön filigranen Göttinnen-Gemälden aus allen Kulturkreisen, die die gesamte Bildseite der Karte einnehmen und ohne Beschriftung sind (die Beschriftung der hier gezeigten Karten wurde extra hinzugefügt). Die sensible Motivwahl erlaubt ein intuitives "Hineinfühlen" in das jeweilige Lebensthema und ist selbst für "mythologische Anfänger" ein zauberhafter Wegweiser. Die Rückseite der Karten trägt den Namen der jeweiligen Göttin und eine kurze Beschreibung ihres mythologischen Kontextes. Daher sind die Karten für klassische Legetechniken nicht geeignet. Auf meiner Reise habe ich jedoch täglich eine Karte verdeckt gezogen und unter den Schutz der jeweiligen Göttin gestellt. Da das Mondjahr ebenfalls 48 Phasen hat, ist dieses liebevoll gestaltete Deck auch eine wunderschöne Begleitung durchs Jahr.

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