Ägyptisches Tarot - Egyptian Tarot
Esther Casla

Wie der Titel schon vermuten läßt, zählt auch dieses Deck aus Spanien zu den Tarots, die die Welt der alten Ägypter zur Vorlage haben. Wie beim Egyptian Tarot Deck nach Comte Saint-Germain ist auch dieses Deck durchgehend von 1 bis 78 numeriert. Allerdings ist dieses Deck coloriert und wesentlich ansprechender gestaltet. Die ersten 22 Karten tragen die traditionellen Bezeichnungen der Großen Arkana, angefangen mit 1 - Der Magier bis 22 - Der Narr. Bei den Kleinen Arkana wird nicht zwischen Hofkarten und Zahlenkarten unterschieden. Auch gibt es keine Unterteilung in Stäbe, Kelche, Schwerter und Scheiben oder verwandte Symbole. Die Karten sind statt dessen von 23 bis 78 durchnummeriert. Sowohl Große, als auch Kleine Arkana zeigen außerdem noch astrologische Symbole. Die Großen Arkana sind zusätzlich den hebräischen Buchstaben zugeordnet. Am unteren Rand einer jeden Kleinen Arkana befindet sich ein Stichwort zur Kartenbedeutung. Diese Bedeutungen weichen jedoch von den traditionellen Bedeutungen der Kleinen Arkana ab. Alle Kartenbezeichnungen sind in Englisch und Spanisch angegeben. Viele der Karten zeigen Gottheiten aus der altägyptischen Götterwelt. Wer sich mit der altägyptischen Religion und Mythos etwas auskennt, wird kaum Schwierigkeiten haben die Darstellungen zuzuordnen. Wem diese Welt jedoch fremd ist, wird sich schwerer tun, da nirgendwo angegeben ist, um wen es sich bei den Darstellungen handelt.

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Einhorn Tarot - Unicorn Tarot
Suzanne Star * Liz Hilton

Dieses Deck ist traditionell nach Art des Rider-Waite-Tarot aufgebaut. Alle Karten sind voll bebildert. Die Darstellungn weichen jedoch teilweise von der traditionellen Rider-Waite-Darstellung ab. Zusätzlich erscheint auf jeder Karte noch ein Einhorn. Ein schönes Deck, das sich auch gut für Anfänger zum Lernen eignet.

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Elfen Tarot
Lorenzo Tesio

Bei der ersten Druchsicht dieses Decks war einer der ersten Gedanken: oh, wie drollig. Es ist ein wirklich gelungenes Tarot. Im Begleitheft wird eine kurze Geschichte der Elfenwelt erzählt und jede Kartenbedeutung wird auf diese Elfenwelt zurückgeführt. Der Aufbau des Decks ist traditionell. Statt mit Stäbe, Kelche, Schwerter und Pentakel/Münzen werden die Kleinen Arkana allerdings in Blätter, Herzen, Eicheln und Glöckchen unterteilt. Auch einige Große Arkana tragen "elfengerecht" abgewandelte Bezeichnungen. Beispielsweise heißt der Narr hier "Kobold", der Teufel "Troll" und der Stern "Wassernymphe". Alle Karten sind voll bebildert. Die Kartenbezeichnungen sind viersprachig: Englisch, Französisch, Deutsch und Italienisch.

Siehe auch: das Elfentarot von Mark McElroy und Davide Corsi (Elfen Tarot (McElroy)).

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El Gran Tarot Tarot Esoterico
Luis Pena Longa * Maritxu Guler

Dieses aus Spanien stammende Deck weicht bei den Kartenzuordnungen teilweise erheblich von den traditionellen Zuordnungen ab. Auf jeder Karte der Großen Arkana befinden sich ein hebräischer Buchstabe und ein astrologisches Symbol. Für jeden hebräischen Buchstaben ist zusätzlich seine kabbalistische Zahlenbedeutung angegeben, meist etwas versteckt auf dem Bild. Die astrologischen Zuordnungen erfolgen jedoch nach einem anderen System und in vereinfachter Reihenfolge, als sonst üblich. Auch die Bezeichnungen der Großen Arkana weichen teilweise von der Tradition ab. Das Deck ist relativ einfach, nach Art des Marseiller Tarots gezeichnet. Voll bebildert sind nur die Großen Arkana und die Hofkarten. Letztere tragen ebenfalls hebräische Buchstaben und astrologische Zuordnungen. Die Kleinen Arkana zeigen meist nur ihr jeweiliges Element-Symbol in entsprechender Anzahl, sowie - teilweise - ein oder mehrere astrologische Symbole. Eine Beschäftigung mit diesem Deck kann recht interessant sein, da es einige zusätzliche Bedeutungsaspekte eröffnet. Für Anfänger ist dieses Tarot jedoch nicht so gut geeignet.

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Haindl Tarot
Hermann Haindl

Dieses Deck gehört zu den bekanntesten und sicherlich auch schönsten Tarots. Längst zählt es zu den Klassikern. Das Haindl Tarot war das erste, welches sich auf die Mythen mehrerer Kulturen bezog. So tragen denn auch die Karten der Großen Arkana nicht nur die zugeordneten hebräischen Buchstaben und astrologischen Symbole, sondern ihnen wird auch noch je eine germanische Rune zugeordnet. Die Zahlenkarten der Kleinen Arkana tragen zusätzliche I-Ging-Zuordnungen. Die Elemente der Kleinen Arkana sind Stäbe, Kelche, Schwerter und - statt Pentakel/Münzen - Steine. Jede Zahlenkarte der Kleinen Arkana trägt außerdem einen Deutungshinweis am unteren Rand. Die Hofkarten sind vier verschiedenen Kulturkreisen und zusätzlich den vier Himmelsrichtungen zugeordnet. Das Alte Ägypten und als Himmelsrichtung der Süden repräsentieren die Hofkarten der Schwerter. Indien und der Osten sind den Hofkarten der Stäbe zugeordnet. Die Germanen und der Norden stehen für die Hofkarten der Kelche Pate und die Indianer und der Westen sind der Hintergrund für die Hofkarten der Steine. Außerdem sind die Hofkarten nicht, wie üblich, in König, Königin, Ritter und Bube, bzw. Prinz und Prinzessin unterteilt, sondern in Vater, Mutter Sohn und Tochter. Die Tarot-Expertin Rachel Pollack hat zu diesem Deck bereits zwei Bücher verfasst.

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Hellen Tarot - Tarot of Hellen
Valérie Bernard

Dieses Tarot ist ein Blumen-Deck. Alle Großen Arkana sind je einer Blume/Pflanze zugeordnet. Die Bedeutung der einzelnen Karten ergibt sich aus der Bedeutung der Blume/Pflanze im Mythos und in der Medzin. Die traditionelle Symbolik fehlt daher natürlich. Die Hofkarten beziehen sich auf Gestalten der griechischen Mythologie. Die Zahlenkarten der Kleinen Arkana sind nicht voll bebildert. Die traditionellen Elementsymbole wurden durch Blätter (Stäbe), Blüten (Kelche), Äste (Schwerter) und Körner (Pentakel/Münzen) ersetzt. Dieses Deck ist zwar etwas unüblich, auf seine Art aber recht interessant. Insbesondere die Bilder der Blumen sind sehr schön. Das Begleitheft gibt Aufschluss über die Bedeutung der einzelnen Blumen und Pflanzen und über die mythologischen Gestalten, so dass speziellen Fachkenntnisse aus dem Bereich Pflanzenkunde nicht unbedingt nötig sind, um mit dieses Tarot zu verstehen.

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Herr der Ringe Tarot - Lord of the Rings Tarot
Peter Pracownik * Terry Donaldson

Dieses Tarot bezieht sich gänzlich auf die Trilogie "Der Herr der Ringe" von Tolkien. Alle Karten sind voll bebildert und farblich eindrucksvoll gestaltet, wenn auch etwas dunkel. Die Karten tragen die traditionellen Bezeichnungen. Am unteren Rand jeder Karte befindet sich ein Satz, der sich auf die entsprechende Szene der jeweiligen Kartendarstellung im Herrn der Ringe bezieht. Zwar weichen die Kartenbedeutungen als solche nicht wesentlich von den traditionellen Bedeutungen ab. Bei der Arbeit mit diesem Deck ist es jedoch sehr hilfreich, um nicht zu sagen notwendig, die Geschichte um Mittelerde und den Herrn der Ringe zu kennen. Nicht zuletzt ergeben sich durch die Bezugnahme auf Tolkiens Meisterwerk zusätzliche sehr interessante Deutungsmöglichkeiten. Dieses Deck kann darüber hinaus auch als normales Kartenspiel verwendet werden. Für die Tolkien-Fans unter den Tarotisten ist das Herr der Ringe Tarot geradezu ein Muss. 

Die ursprüngliche Ausgabe dieses Tarots, die einige Jahre vor der berühmten Filmtrilogie erschien, ist inzwischen längst vergriffen und unter Sammlern heiss begehrt. Der Erfolg der Verfilmung hat jedoch zu einer weiteren Auflage dieses Decks geführt, die immer noch verschiedentlich im Handel und beim Verlag zu erhalten ist. 

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Hornsteiner Tarot
Ursula Hornsteiner

Dies ist eigentlich kein echtes Tarot. Es handelt sich mehr um Sternzeichen-Wahrsagekarten. Auch gibt es nicht nur ein einzelnes Deck, sondern insgesamt zwölf Decks, eines für jedes Sternzeichen. Die Darstellung auf den Karten unterscheidet sich von Deck zu Deck jedoch nur unwesentlich. Der hauptsächliche Unterschied besteht in der farblichen Darstellung der Kartenrückseiten. Hier wurde die Farbe jeweils passend zu dem jeweiligen Sternzeichen gewählt. Jedes Deck besteht aus 47 Karten: 35 Lebenskarten, 6 Aszendentenkarten und 6 Charakterkarten. Dazu kommen noch weitere 7 Karten mit Gebrauchsanleitung. Diese zählen aber nicht zum eigentlichen Deck. Das Hornsteiner Tarot ist inzwischen sehr selten geworden. Im Handel ist es nicht mehr erhältlich. Bestenfalls in Antiquariaten oder auf Flohmärkten kann man manchmal noch Glück haben. Unter Sammlern sind die Hornsteiner Tarots bereits begehrte Sammelobjekte geworden.

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Hudes Tarot
Susan Hudes

Zum ersten Mal begegnete mir dieses Tarot vor Jahren bei einem sogenannten Tarotstammtisch. Eine Teilnehmerin war von den Karten begeistert und erzählte, dass die Kartenbilder bei ihr nach längerem Betrachten fast dreidimensional erscheinen würden. Natürlich machte mich das neugierig. 

Die Karten des Hudes Tarots zeigen Bilder im mittelalterlichen Stil. Auf vielen Karten besteht der Bildhintergrund aus mittelalterlichen Landkarten und alchemistischen Bildern, was den mittelalterlichen Stil der Karten zusätzlich vertieft. Die Kartenbilder selbst sind in teils zarten, teils kräftigen Farben gehalten und die Darstellungen haben etwas Ästhetisches und strahlen irgendwie Ruhe aus. 

Alle Karten sind voll bebildert und tragen die traditionellen Bezeichnungen. Die Symbolik orientiert sich am Rider Waite Tarot. Sie weichen zwar teilweise etwas von den traditionellen Darstellungen ab, verändern jedoch die symbolische Aussage der Karten nicht. Das Hudes Tarot verwendet weniger Einzelsymbole, als das Rider Waite, wodurch dann aber die Aufmerksamkeit des Betrachters mehr auf die Gesamtsymbolik der Kartendarstellungen gelenkt wird. Nehmen wir z.B. den Eremiten. Auf dem Kartenbild sehen wir einen alten Mann in einem schwarzen Kapuzenmantel. Sein Gesicht ist leicht zur Seite gewandt und zeigt einen weisen, seltsam entrückten Ausdruck. Es ist Nacht und das Gebirge im Hintergrund kann man mehr erahnen, denn sehen. Das Licht kommt allein von der Mondsichel und spiegelt sich auf dem Gesicht des alten Mannes wieder. Es ist eine wunderschöne allegorische Darstellung der Kartenbedeutung des Eremiten.

Bemerkenswert ist auch das Bild, welches uns auf der 13. Großen Arkana "Der Tod" gezeigt wird. Wir sehen ein Skelett, aus dessen Hüft- und Oberschenkelknochen ein Schmetterling erwächst, eine einprägsame und tiefsinnige Darstellung des Stirb und Werde, der Einheit von Anfang und Ende.

Das Hudes Tarot stammt aus dem Jahre 1995, zählt aber bereits zu den neoklassischen Tarotdecks. Mit seinen einprägsamen Kartendarstellungen ist es auch für Anfänger als Alternative zum Rider Waite geeignet.

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Kräuter Tarot - Herbal Tarot
Michael Tierra * Candice Cantin

Eigentlich ist dieses Tarot ein weiterer Rider-Waite-Klon. Farblich ist es jedoch intensiver gestaltet, als das Original. Jeder Karte ist zusätzlich ein Heilkraut oder eine Heilpflanze zugeordnet, wodurch sich nicht nur weitere Deutungsmöglichkeiten, sondern auch zusätzliche Anwendungsmöglichkeiten ergeben. Die jeweilige Pflanze ist auf der Karte abgebildet, wodurch die Gesamtdarstellung der Karte noch ansprechender wirkt. Der Name der Pflanze ist auf den meisten Karten zusätzlich angeben, jedoch nicht auf allen. Die Karten tragen die traditionellen Bezeichnungen, mit kleinen Abweichungen. So heißt z.B. die 15. Große Arkana hier "Pan".

Zu Rider-Waite siehe auch: Tarotgeschichte, Teil 5

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Kristall Tarot
Elisabetta Trevisan

Dieses Deck kann man durchaus als Kunstwerk bezeichnen. Die Bilder sind in Glasmalerei entstanden und wunderschön. Ursprünglich gab es dieses Tarot nur mit den 22 Großen Arkana als sogenannten Arkana-Tarot. Inzwischen ist es mit allen 78 Karten erhältlich. Die Großen Arkana und die Hofkarten sind voll bebildert, während die Zahlenkarten der Kleinen Arkana die Symbole ihrer jeweiligen Elemente in entsprechender Anzahl zeigen. Trotzdem kann man eigentlich nicht sagen, daß die Kleinen Arkana nicht bebildert sind. Einige enthalten noch zusätzliche Elemente, die durchaus Symbolcharakter haben, wie z.B. einen Schmetterling als Symbol für die Seele u.ä. Die Karten tragen zwar die traditionellen Bezeichnungen, die Symbolik kann man jedoch nicht als traditionell bezeichnen. Die Malerei als solche wirkt aber teilweise so intuitiv, daß die fehlende traditionelle Symbolik bei der Arbeit mit diesem Deck kaum ins Gewicht fällt und im Gegenteil zu zusätzlichen Deutungen führen kann. Tarot-Grundkenntnisse sind für die Arbeit mit diesem Deck jedoch erforderlich, weshalb es für Anfänger nicht so gut geeignet ist.

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Lombardisches Tarot
unbekannter Verfasser

Dieses Deck ist die Nachbildung eines der Tarotdecks, die im 18. und 19. Jahrhundert in der Lombardei entstanden sind. Wie viele dieser historischen Tarots hat auch dieses das Marseiller Tarot zur Vorlage. Nur die Großen Arkana und die Hofkarten sind bebildert, die Zahlenkarten der kleinen Arkana tragen ihr jeweiliges Elementsymbol in entsprechender Anzahl. Das Deck wurde in Deutschland einige Zeit im Set mit einem recht guten Buch angeboten, ist aber inzwischen nicht mehr erhältlich.

Siehe auch: Ancient Tarot of Lombardy, Tarot de Marseille und Tarotgeschichte.

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