| 1JJ Swiss Tarot Johann Müller |
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Das 1JJ Swiss Tarot gehört zu den Klassikern unter den Tarots. Anders, als der Name vermuten lässt, stammt es ursprünglich nicht aus der Schweiz, sondern aus Frankreich. Es handelt sich um ein sogenanntes Tarot de Besançon. Diese Tarots ähneln zwar dem Tarot de Marseille, sind jedoch nicht mit diesem identisch, denn es gibt ein paar Unterschiede. So finden wir hier z.B. anstelle der Päpstin (Hohepriesterin) und des Papstes (Hierophanten) die römischen Gottheiten Juno und Jupiter, beide mit ihren Symboltieren, dem Pfau und dem Adler. Hierher kommt auch der Name JJ. Das "JJ" steht für "Junon Jupiter". Im ursprünglichen Verbreitungsgebiet der Karten sollen eifernde Christen, sowohl Katholiken, als auch Protestanten, gegen die Darstellung einer Päpstin und eines Papstes auf den Karten massiv protestiert haben. Die Motivationen waren bei beiden Konfessionen zwar unterschiedlich, im Ergebnis blieb sich das jedoch gleich. Daher wurden die fraglichen Darstellungen durch römische Gottheiten ersetzt.
Siehe
hierzu auch: Tarotgeschichte,
sowie Tarot de Marseille, Tarot
Classic, Lombardisches Tarot, Ancient Tarot of
Lombardy, Ancient Tarot of Liguria-Piedmont, Ancient Tarot of Bologna,
Visconti Sforza Tarot und Sola Busca Tarot.
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| Das kleinste Tarot
der Welt Antonio Lupatelli |
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Kommentar von Rita Hannen Dieses
"Mini-Tarot" besteht nur aus den Karten der 22 großen Arkana und jede
Karte ist wirklich nicht größer als 1,4 x 2,2 cm. Die
bunten Bilder stellen Zwerge und Gnome dar. Lediglich der Magier fällt
aus dem Rahmen. Er wird hier als Flickschuster bezeichnet. Bei der
Größe versteht es sich wohl von selbst, dass dieses Tarot für den
normalen Gebrauch ungeeignet ist. Es ist einfach nur "niedlich". Von
seiner "Größe" her ist es allerdings einmalig und kann daher als
Sammlerstück betrachtet werden. |
| Manara Tarot Milo Manara |
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Kommentar von Rita Hannen Der
Künstler Milo Manara hat bei diesem Tarot die Erotik in den Vordergrund
gestellt. So sind alle 78 Karten, in der Größe 6,5 x 12 cm, zwar mit
eindeutigen Szenen versehen, die aber nicht abstoßend sind. Lässt
man die Erotik einmal außer Betracht, fallen einem die zusätzlichen
astrologischen Symbole auf, die auch auf jeder Karte vorhanden sind. Milo
Manara hat ein Tarot geschaffen, das die Kartenlegekunst mit Erotik
verbindet. Das mag vielleicht für viele Tarotisten befremdlich wirken,
aber auch dieses Tarot dürfte seine Anhänger finden. |
| Tarot Nova Julie Paschkis * Dennis Fairchild |
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Die
Karten des Tarot Nova sind für Tarotkarten relativ klein. Die
Kartendarstellungen orientieren sich zumindest teilweise an
den
traditionellen Kartenbildern des Rider Waite, drücken die damit
verbundene Symbolik jedoch in stark vereinfachter Art und Weise aus.
Auf den ersten Blick wirkt dieses Deck schon etwas befremdlich. Auf den
zweiten Blick merkt man dann aber schon, dass die Einfachheit der
Bilder täuscht und die Symbolik teilweise sogar recht tiefgründig ist.
Anfängern würde ich dieses Deck jedoch nicht empfehlen. Das
Tarot Nova
ist eher für Fortgeschrittene Tarotisten geeignet oder ganz einfach nur
als Sammlertarot.
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| Tarot Quattro Valerie Sim |
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Auf den Kartenbildern des Tarot
Quattro sind sind jeweils vier
verkleinerte Bilder aus vier (italienisch: quattro) verschiedenen
Tarots zu sehen. Bei diesen Tarots handelt es sich um das Rider Waite
Tarot, das Ägyptische Tarot, das Tarot der Ursprünge und das Tarot de
Marseille. Dieser Einfall wirkt zuerst einmal recht sinnvoll, denn so
hat man bei der Arbeit mit diesem Deck gleich vier verschiedene
Tarotillustrationen und ihre Symbolik zum Vergleich. In der Praxis hat
sich dies jedoch als ungünstig und eher verwirrend erwiesen,
insbesonder für Tarot-Neulinge, weshalb dieses Deck für Anfänger auch
nicht zu empfehlen ist. Fortgeschrittene Tarotisten und Profis könnten
aber durchaus einigen Nutzen aus der Sache ziehen.
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| Ri-Ca Tarot Rita Hannen |
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Dieses Tarot von Rita Hannen ist das erste Tarot mit dreieckigen Karten. Das allein deutet schon darauf hin, dass wir hier kein traditionelles Tarot vor uns haben. Dem entsprechend fehlt natürlich auch die traditionelle Symbolik. Der Schwerpunkt dieses Decks liegt auf der astrologischen Seite des Tarot. Die Karten zeigen daher auch überwiegende astrologische Symbolik, die in der Regel um ein Zentrum gruppiert ist, welches mit zumindest einer Darstellung auf die traditionelle Kartenbezeichnung- bzw. symbolik hindeutet. Allerdings sind diese kleine Darstellungen etwas komikhaft. Das Ri-Ca Tarot ist bisher noch nicht veröffentlicht. |