Yeager Tarot of Meditation - Yeager Tarot der Meditation
Marty Yeager

Die intensiven Farben der recht lebendigen Kartenbilder des Yeager Tarots kommen durch den schwarzen Kartenhintergrund besonders gut zur Geltung. Die Symbolik der Kartendarstellungen orientiert sich zwar an der Rider-Waite-Tradition, wurde aber bei einigen Karten gestalterisch neu interpretiert. Enttäuschend sind die Zahlenkarten der Kleinen Arkana, die zwar farblich ebenfalls sehr intensiv und ansprechend gestaltet sind, aber ansonsten nur das jeweilige Elementsymbol in entsprechender Anzahl zeigen.     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Zukunfts Tarot
Alika Lindbergh

Die Kartenbilder des Zukunfts Tarots zeigen eine fantastisch anmutende, futuristische Welt, allerdings nur auf den Karten der Großen Arkana und den Hofkarten. Die Zahlenkarten der Kleinen Arkana sind dagegen enttäuschend. Sie zeigen nur das jeweilige Elementsymbol in entsprechender Anzahl. Zwar sind die Hintergrundfarben der Zahlenkarten sehr intensiv und verweisen mit der jeweiligen Farbe zusätzlich auf das zugehörige Element, doch neben den schönen Bildern der Großen Arkana und der Hofkarten wirken sie einfallslos. Die Karten tragen die traditionellen Bezeichnungen in deutscher Sprache, die traditionelle Symbolik wurde jedoch von der Darstellung her teils neu interpretiert. Auffallend ist der besonders breite untere Kartenrand, wodurch der Platz für die eigentlichen Kartenbilder natürlich entsprechend geringer ausgefallen ist. Dadurch wirken die schönen Kartenbilder im Verhältnis zur Kartengröße, relativ klein.        

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Alte Wahrsagekarten aus den 30iger Jahren
Verfasser unbekannt

Es versteht sich wohl von selbst, dass diese Karten im Handel nicht mehr erhältlich sind. Die Karten unterscheiden sich kaum von heutigen Wahrsagekarten und natürlich liegt ihnen dasselbe Prinzip zugrunde. Auffällig ist, dass auch bereits bei diesen Karten aus den 30iger Jahren die Kartentitel mehrsprachig aufgedruckt sind. Die Kartenbilder selbst verweisen, nach der Kleidung der dargestellten Personen zu schließen, auf die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts. Gut möglich, dass diese Karten auf ein Original aus dieser Zeit zurückgehen.       

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Das Germanische Götterorakel
Voenix

Kommentar von Rita Hannen

Als Grundlage des Orakels, das aus 81 Karten besteht, welche die Maße 7,50 x 10,5 cm haben, diente die Edda, eine Sammlung aus altnordischen Götter- und Heldenliedern, die zwischen dem 8. und 12. Jahrhundert n. Chr. vorwiegend in Norwegen und Island aufgezeichnet wurden, sowie das althochdeutsche Nibelungenlied. Edda bedeutet soviel wie "Urgroßmutter".

Die einzelnen Bilder sind sehr kunstvoll gestaltet und obwohl sie in sehr dunklen Farben gehalten sind, verbreiten sie keinesfalls eine düstere Stimmung.

Es wurden 81 Karten gewählt, weil die Neun im germanischen Mythos die magischste Zahl ist.

Das Orakel ist unterteilt in Haupt- und Nebengötter. Die Karten 1 - 27 beziehen sich auf Odins Gestalten, Helfer, Attribute und Abenteuer. Die Karten 28 bis 36 zeigen Menschen, Zwerge und andere Gestalten. Die Karten 37 - 45 zeigen Riesen. Die Karten 46 - 54 beziehen sich auf Heldensagen. Die Karten 55 bis 63 beziehen sich auf Tiere innerhalb der Schöpfungslehre. Die Karten 64 - 72 beziehen auf die Entstehung der Welt und die Karten 73 - 81 beziehen sich auf die Geschicke der Götter.

Die Karten wurden zu dem Buch "Weltenesche – Eschenwelten"  geschaffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Das Orakel der Medizinmänner
Laura Tuan

Das Orakel der Medizinmänner basiert auf der Kultur und dem Glauben der nordamerikanischen Indianer. Die Kartenbilder sind, passend zum Thema, in überwiegend erdigen Farbtönen gehalten. Das gesamte Deck besteht aus 33 Karten und kommt als Set mit Buch.       

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Das Nostradamus Orakel
Verlagsausgabe

Kommentar von Rita Hannen

Das Orakel besteht aus 30 Karten, die 6 x 10,8 cm groß sind. Es ist der Nachdruck einer antiken Weissagungsmethode der Renaissance. Der Ursprung der Karten stammt aus dem berühmten "Ermheticon", einem kleinen Spiele- und Zauberbuch.

Die Bilder sind in einer fast naiven Malerei gehalten. Auf jeder Karte sind deren Bedeutung und ein Vers, der wörtlich aus dem Altfranzösischen übersetzt wurde, vermerkt.