Das Orakel der Pharaonen - L'Oracle des Pharaons
Galdric L'Héritier * Marie Delclos

Dieses aus Frankreich stammenden Orakelkarten sind bisher in Deutschland nicht erhältlich. Die 54 Karten zeigen

- den Pharao

- 12 altägyptische Götter

- 9 heilige Tiere der altägyptischen Religion

- 2 Pflanzen

- 13 Karten mit Bauwerken

- 13 Karten mit abstrakten altägyptischen Symbolen

- 2 weitere Karten (der Nil, der Reisende).

Die insbesondere farblich sehr schön gestalteten Karten sind mit arabischen Ziffern von 1 - 54 durchnummeriert. Die Kartenbezeichnungen sind französisch. Auch das erklärenden Begleitheftchen ist nur in französischer Sprache geschrieben. In ihm wird jede Karte beschrieben und ihre divinatorische Bedeutung, sowie ihre Bedeutung auf dem Weg der spirituellen Entwicklung angegeben. Im letzten Teil des Heftchens werden einige Legemethoden für dieses Deck vorgestellt.

Dadurch, das die Kartenbezeichnungen und das Begleitheftchen ausschließlich in französischer Sprache geschrieben sind, werden Kartenlegerinnen und Kartenleger, die keinerlei Französisch sprechen mit diesem schönen Deck etwas Schwierigkeiten haben. Diejenigen jedoch, die sich einigermaßen in der altägyptischen Götterwelt und ihrer Symbolik auskennen, werden an diesen Karten, selbst, wenn sie keinerlei Französischkenntnisse besitzen, ihre Freude haben.   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Historische Lenormand-Karten II (Realis) 
Reproduktion eines Originals aus dem 19. Jahrhundert

Diese Reproduktion eines historischen Lenormand-Kartendecks aus dem 19. Jahrhundert ist zusammen mit dem Tarotkalender für das Jahr 2005 vom Realis-Verlag herausgegeben worden. Im Handel sind sie inzwischen vergriffen. Möglicherweise kann man beim Verlag (siehe den Link unter den Kartenbildern) noch ein Exemplar bekommen.

Siehe auch: Tarotgeschichte und Lenormand-Karten (ASS, Blaue Eule, Piatnik), Alte Lenormand-Karten (FXS), Astro-Mythologische Lenormand-Karten, Astrologische Lenormand-Karten, Blumen Lenormand-Karten, Zigeuner Lenormand-Karten, Historische Lenormand-Karten I + III, Mystisches Lenormand und die Lenormand-Karten Isabels Traum.

Zu Mlle Lenormand siehe auch unter Waite, Crowley & Co..   

               

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lenormand-Karten (Piatnik)
unbekannter Verfasser

Diese Lenormand-Karten stammen aus dem österreichischen Verlag Piatnik. Mir persönlich gefallen sie besonders gut. Die Darstellungen sind farbenfroh, aber unaufdringlich. Allerdings passt meines Erachtens die recht moderne Darstellung des Schiffes auf der gleichnamigen Karte irgendwie nicht in das Gesamtbild.

Siehe auch: Tarotgeschichte und Lenormand-Karten (ASS, Blaue Eule), Alte Lenormand-Karten (FXS), Astro-Mythologische Lenormand-Karten, Astrologische Lenormand-Karten, Blumen Lenormand-Karten, Zigeuner Lenormand-Karten, Historische Lenormand-Karten (I, II, III), Mystisches Lenormand und die Lenormand-Karten Isabels Traum.

Zu Mlle Lenormand siehe auch unter Waite, Crowley & Co..   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Labyrinth Tarot
Luis Royo

Bei dem Labyrinth Tarot handelt es sich um einen weiteres Tarot des spanischen Fantasy-Künstlers Luis Royo. Im Gegensatz zu Royo's Black Tarot entsprechen die Kartendarstellungen dieses Mal im Großen und Ganzen der traditionellen Tarotsymbolik. Doch auch das Labyrinth Tarot orientiert sich, wie schon das Black Tarot, an der Marseiller Tradition, d.h. die Zahlenkarten der Kleinen Arkana sind nicht vollständig bebildert, sondern zeigen nur das jeweilige Elementsymbol in entsprechender Anzahl, wobei die einzelnen Elemente aber zusätzlich noch durch ihre Farbgebung unterschieden werden. Die Stäbe sind grünlich, die Kelche rötlich, die Schwerter bläulich und die Scheiben gelblich. Hin zu den Hofkarten werden die Farben immer etwas dunkler, was auf eine zusätzliche, durch den Künstler beabsichtigte Deutungsebene hinweist. Die Farbgebung der Großen Arkana ist ein schwer zu beschreibendes blaß-olivfarbenes Grün. Royo teilt demnach die 78 Karten des Tarots allein schon durch die Farbgebung in fünf Bereiche oder Ebenen ein: die Großen Arkana, die Stäbe, die Kelche, die Schwerter und die Scheiben. Ich benutze hier übrigens bewusst das Wort "Farbgebung", da "Farbe" allein der Sache nicht gerecht würde. Die Hintergrundfarbe der Karten ist eine Art Goldbronze, was dem Deck, insgesamt gesehen, ein goldenes Aussehen verleiht. Der Gesamteindruck der Kartenbilder ist ein wenig düster, was allerdings für Luis Royo bekanntermassen typisch ist. Leider werden die Kartenbilder, die ich hier in der Tarotsammlung zeigen, dem Original nicht gerecht. Der goldbronzene Kartenhintergrund wirkt auf den gescannten Bildern irgendwie körnig und die Kartenbilder selbst etwas verschwommen, was bei den Originalen nicht der Falle ist.

Zu diesem Tarot gibt es ein Buch "The Labyrinth Tarot". In der Regel wird dieses Tarot aber als Einzeldeck angeboten. Das Begleitheftchen ist inhaltlich etwas besser, als meist üblich. Worauf jedoch leider - und wie ich vermute aus Platzgründen - nicht näher eingegangen wird, sind Royos astrologische Zuordnungen der Karten, die stark von den traditionellen Zuordnungen, insbesondere bei den Großen Arkana, abweichen. Ersichtlich werden sie durch die astrologischen Symbole, die auf einer jeden Karte aufgedruckt sind. Teils handelt es sich um Mehrfachzuweisungen. So wird, um nur ein Beispiel zu nennen, der Narr dem Skorpion, dem Krebs und der Sonne zugeordnet. Auch die hebräischen Buchstbaben wurden mit einbezogen. Auf jeder Großen Arkana ist der ihr zugeordnete hebräische Buchstabe aufgedruckt. 

Royo selbst gibt im Begleitheft an, dass im Buch "...die Symbolik, die Verbindungen und Beziehungen mit dem esoterischen Wissen, ebenso wie die verschiedenen Theorien seiner Herkunft..." erläutert werden, dass er aber für das Anleitungsheft versucht hat, "...die Bedeutung der Karten anschaulich und schematisch zusammenzustellen..." und es vermieden hat "... die vielen Untersuchungen und Bücher, die über Tarot existieren und die oftmals von sentimentalen Themen, plumpen Ratschlägen und einfältigen materialistischen Auffassungen handeln, zu zitieren...". Was dann, wenn auch nur relativ kurz und knapp, an Erklärungen folgt, zeigt ein recht bemerkenswertes Verständis für und im Umgang mit dem Tarot und die unüblichen astrologischen Zuordnungen lassen, wenn ihre Begründung auch nicht unbedingt ersichtlich ist, auf eine eingehenden Beschäftigung mit den Karten schließen.

Anders, als das Black Tarot, welches bei mir nie zum praktischen Einsatz kommt, sondern nur ein Glanzstück meiner Sammlung bildet, könnte das Labyrinth Tarot, nach einer eingehenderen Beschäftigung mit den Kartenbildern und Zuordnungen, durchaus in der praktischen Arbeit eingesetzt werden.    

Siehe auch: The Black Tarot von Luis Royo    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tarot der Drachen
Manfredi Toraldo * Severino Baraldi

Dieses sehr schöne Deck nimmt Bezug auf Drachenerzählungen- und Mythen der verschiedenen Kulturen und Zeitalter. Selbst die Dinosaurier wurden mit einbezogen und auch Drachenkämpfer und Träger von Drachennamen, wie z.B. der Hl. Georg, der Drachentöter Siegfried aus der germanischen Nibelungensage oder Uther Pendragon, der Vater von König Arthur fehlen nicht. Dadurch ist ein Tarot mit einer ganz eigenen Symbolik entstanden, die jedoch auf der traditionellen Tarotsymbolik basiert, auch wenn die Kartendarstellungen selbst diese nur ansatzweise erahnen lassen. Die vier Elemente der Kleinen Arkana werden jeweils durch einen bestimmten Drachenkulturkreis repräsentiert. Die Stäbe werden von Drachen aus Afrika und dem Orient vertreten. Seltsamerweise werden diese Drachen als "irdische Drachen" bezeichnet. Möglicherweise liegt das daran, dass hier auch die Dinosaurier mit einbezogen wurden. Diese sind ja nun mal die einzigen "Drachen", bei denen man mit absoluter Sicherheit sagen kann, dass es sie wirklich gegeben hat. "Irdische Drachen" könnte man dann ganz einfach als "Drachen, die einmal real existiert haben" interpretieren. Ansonsten wüsste ich nicht, warum ausgerechnet irdische Drachen für das Element des Feuers ausgewählt wurden. Allerdings ist mir bei Tarots, die aus Italien stammen, dem Land mit der historisch gesehen längsten Tarottradition, schon öfter aufgefallen, dass die Zuordnung der Elemente zu den Kleinen Arkana nicht immer mit der traditionellen Zuordnung übereinstimmt. Besonders gut gefällt mir bei den Karten der Stäbe übrigens die Vier der Stäbe. Hier ist eindeutig das berühmte Ishtar-Tor von Babylon zu sehen. 

Die Karten der Kelche standen Drachen, bzw. Drachenmythen aus dem asiatischen Raum Pate. Im Begleitheft werden sie "orientalische Drachen" genannt, was wohl eine weniger glückliche Übersetzung aus dem Italienischen ist. Die englische Übersetzung ist da richtiger: Eastern Dragons, also östliche Drachen.

Die Schwerter werden durch europäische Drachen, also Drachen aus den nordeuropäischen Mythen reprästentiert. Hier finden wir die ganze Palette der Drachensagen, die viele von uns schon in der Kindheit fasziniert haben. Nicht so schön finde ich allerdings die Neun der Schwerter. Diese Karte zeigt neun erhängte Männer, die mit Schwertern an den Füßen an einem riesigen verdorrten Baum hängen. Zwar ist die Symbolik der Darstellung nicht zu übersehen, sie hätte aber auch weniger abschreckend ausgeführt werden können. Meiner Meinung nach gehören nun einmal Hingerichtete, Hinrichtungsszenen und Darstellungen von blutigen Gemetzeln, wie man sie hie und da in verschiedenen Tarots findet, nicht auf Tarotkarten. Es sollte immer bedacht werden, dass die Karten nicht selten für Menschen gelegt werden, die keinerlei Ahnung von der symbolischen Bedeutung der Kartenbilder haben und beim Anblick solcher Szenen erst mal einen tiefgehenden Schrecken bekommen könnten. Da helfen dann auch die besten Erklärungen nicht mehr viel. Der Schreck ist geschehen. Das Tarot ist aber nicht dazu da, Menschen zu erschrecken, sondern ihnen zu helfen.

Bei den Scheiben treffen wir schließlich auf die Drachen, bzw. die gefiederten Schlangen der mittel- und südamerikanischen Indianer. Besonders symbolträchtig erscheint mir hier die Neun der Scheiben. Sie zeigt Kinder auf einem Feld, die vor einem großen Holzkreuz sitzen, bzw. stehen. Um dieses Kreuz windet sich eine Drachenschlange und es sieht aus, als würde sie zu den Kindern, welche vor ihr keinerlei Angst zu haben scheinen, sprechen. Im Hintergrund sieht man eine brennende Stadt. Zwischen dieser und der Szene mit den Kindern im Vordergrund ist ein winziges Getreidefeld zu sehen, in dem ein Frau mit einer Sense mäht. Als Kartenbedeutung ist im Begleitheft nur "Anpassung, Kompromiss" angegeben. Nun, ich denke mal, hier gibt es auch noch weit andere Interpretationsmöglichkeiten.

Die Buben/Prinzessinnen des Tarots der Drachen werden als Infantinnen bezeichnet, was allerdings, streng genommen, Prinzessinnen entspricht. Interessanterweise zeigen die Kartendarstellungen der Infantinnen in allen vier Elementen einen - vermutlich weiblichen - Drachen mit einem Menschenbaby, welches er zu beschützen scheint.

Die Prominenz finden wir bei den Großen Arkana. Hier begegnen uns beispielsweise Tiamat, Leviathan, Siegfried (Sigurd), der Drachentöter, Beowulf, der Hl. Georg, Uther Pendragon oder die Hydra.

Die Bilder als solche sind sehr gelungen. Es macht Spass, sie einfach nur anzusehen. Die Farben sind eindrucksvoll und kräftig. Ich bin mir allerdings nicht völlig sicher, ob dieses Deck auch für Anfänger geeignet ist. Für Kartenleger, die bereits über einige Erfahrung verfügen und natürlich für Sammler ist es absolut empfehlenswert. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lenormand-Karten (Blaue Eule)
unbekannter Verfasser

Die sogenannten Blaue-Eule-Karten, die aus dem Urania-Verlag stammen, sind wohl die am weitest verbreiteten Lenormand-Karten. In der Version Rote Eule gibt es die selben Karten auch mit den berühmten Sprüchen. So ziemlich jeder, der sich mit den Lenormand-Karten beschäftigt, dürfte dieses Deck schon einmal in der Hand gehabt haben und für viele waren es die Karten, mit denen sie angefangen haben.

Siehe auch: Tarotgeschichte und Lenormand-Karten (ASS, Piatnik), Alte Lenormand-Karten (FXS), Astro-Mythologische Lenormand-Karten, Astrologische Lenormand-Karten, Blumen Lenormand-Karten, Zigeuner Lenormand-Karten, Historische Lenormand-Karten (I, II, III), Mystisches Lenormand und die Lenormand-Karten Isabels Traum. 

Zu Mlle Lenormand siehe auch unter Waite, Crowley & Co..