| Crow's
Magick Tarot Londa Marks |
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Den Titel dieses bisher noch nicht in Deutschland erschienen Decks kann man mit Krähenmagie Tarot übersetzen. Um es aber gleich vorweg zu sagen: Krähen sieht man auf den Kartenbildern eher selten. Geht man nach diesen Bildern, dann ist unter Magie hier wohl hauptsächlich eine surrealistisch anmutende Darstellungsweise zu verstehen. Man sieht Menschen mit Tierköpfen, geometrische Figuren, Planetendarstellungen und Dschungelszenen, immer vor einem schwarzen Hintergrund. Traditionelle Kartensymbolik sieht man nicht. Das Crow's Magick Tarot soll, wie die Autorin in ihrem Vorwort angibt, ein Ort für Träume und Visionen sein, ein Ort, an dem man Antworten und Richtungen findet. Dabei darf man sich allerdings nicht nur an den Deutungsstichworten auf den Karten orientieren, denn sonst kann es passieren, dass man hin und wieder in die falsche Richtung läuft. Kartendarstellungen- und Symbolik scheinen irgendwie nicht immer etwas mit der Kartenbedeutung zu tun zu haben, jedenfalls nicht mit der traditionellen Kartenbedeutung. Überhaupt tut sich dieses Deck mit der Symbolik etwas schwer. Es sind zwar reichlich Symbole auf den Karten zu sehen, nur wird leider nirgendwo erklärt, was sie denn nun symbolisieren. Bei einem Tarot dieser Art wäre das ein oder andere erklärende Wort in dieser Richtung aber keine schlechte Idee gewesen. Um mit diesem Deck die Karten zu legen ist daher schon sehr viel eigene Intuition und Fantasie nötig, denn die einzigen Symbole, die ohne weiteres für sich selbst sprechen, sind die kleinen astrologischen Symbole in der linken unteren Ecke. Trotzdem - dieses Deck hat was. Es fällt allerdings schwer zu sagen, was das ist. So ist denn das Crow's Magick Tarot auch eines, an dem sich die Geister derer, die es kennen, scheiden. Die einen sind hellauf begeistert, die anderen, na ja, vielleicht nicht gerade zu Tode betrübt, aber doch ziemlich enttäuscht. Mit Sicherheit sagen kann man letztendlich nur eines: für Anfänger ist das Crow's Magick nicht geeignet. |
| Reinkarnations
Tarot Massimiliano Filadoro * Pietro Alligo |
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Wer dieses Tarot zum ersten Mal sieht, wird sich wahrscheinlich verwundert fragen, was für ein seltsames Deck er hier in der Hand hat. Die Karten wirken recht einfach gestaltet, denn die Symbolik beruht ganz auf den schönen, historisch anmutenden Tierzeichnungen, die auf jeder Karte zu sehen sind. Ansonsten gibt es keinerlei Symbolik, wenn man von den Zahlen und den Elementsymbolen einmal absieht. Aber auch diese entsprechen nicht den üblichen Tarotsymbolen- bzw. Bezeichnungen, sondern sind ganz einfach die Symbole der Spielkarten: Kreuz anstelle der Stäbe, Herz anstelle der Kelche, Pik anstelle der Schwerter und Karo anstelle der Pentakel/Scheiben/Münzen. Das Ganze wirkt weitaus eher wie ein einfaches Kartenspiel mit Tierbildern, denn wie ein Tarot. Und doch ist es ein Tarot. Streng genommen sogar in seiner ursprünglichen Form. Dieses Deck ist eine Art "Multifunktionstarot", was es für mehr, als eine Zielgruppe interessant macht. Dieses Tarot verwendet spezielle Deutungen, welche auf die Erforschung der Entwicklungsmöglichkeiten des Individuums ausgerichtet sind. Daher auch der Name "Reinkarnations Tarot", denn es ist nicht die Reinkarnation als solche, die diesem Tarot zugrunde liegt, sondern die Weiterentwicklung eines jeden Lebewesens - nicht nur des Menschen -, die ja auch das Grundprinzip der Reinkarnation ist. Die östlichen Religionen lehren, dass die Seele - gemäß ihrem Karma - in jeder Lebensform wiedergeboren werden kann, auch im Körper eines Tieres. Mensch und Tier sind hier gleich gestellt und es gibt keinen "Wertunterschied" zwischen den einzelnen Lebensformen, wie es z.B. in den großen monotheistischen Religionen der Fall ist. Doch das Reinkarnations Tarot benutzt Tiere nicht nur als mögliche vergangene oder zukünftige Formen der Wiedergeburt, sondern vor allen Dingen als Symbole ganz bestimmter Eigenschaften und Fähigkeiten. Die im Begleitheft angegebenen Kartenbedeutungen passen recht gut zu dem jeweiligen Tier, weshalb man sie sich auch relativ schnell einprägen kann. Außerdem ist es möglich, wie bei jedem anderen Tarot auch, eigene Eindrücke und Inspirationen einfließen zu lassen. Die Karten tragen keinerlei Bezeichnungen. Die Großen Arkana sind mit römischen Ziffern von 0 - 22 durchnummeriert. Das macht insgesamt 23 Große Arkana, statt 22, wodurch wir es mit einem Tarot von 79 Karten zu tun haben. Die zusätzliche Große Arkana resultiert daraus, dass der Narr sowohl in männlicher, als auch in weiblicher Form vorhanden ist, wobei den beiden Narren aber unterschiedliche Eigenschaften zugeschrieben werden. Auf diese Weise stellt sich bei diesem Deck auch nicht die alte Frage, ob der Narr denn nun die allererste oder die letzte, 22. Große Arkana ist. Natürlich steht es auch jedem frei, nur einen der beiden Narren zu benutzen. Außerdem eignen sich die beiden Narrenkarten, aufgrund ihrer eindeutigen geschlechtlichen Zuordnungen, auch als Personenkarten, welche ähnlich wie bei den Kleinen Lenormand-Karten verwendet werden können. Die Zahlenkarten der Kleinen Arkana sind, wie gesagt, in der Art von Spielkarten nach der heute fast überall verwendeten französischen Kennzeichnung in Kreuz (Stäbe), Herz (Kelche), Pik (Schwerter) und Karo (Pentakel/Scheiben/Münzen) unterteilt. Sie sind von 2 - 10 durchnummeriert. Die Asse sind durch ein "A" gekennzeichnet. Die Kennzeichnung der Hofkarten scheint sich aus irgend einem Grund an den englischen Spielkartenbezeichnungen zu orientieren. Wir finden ein "K" (King) für die Könige, ein "Q" (Queen) für die Königinnen, ein "J" (Jack) für die Buben und ein "H" (Horseman, bzw. Herald) für die Ritter. Eine weitere Kennzeichnung der vier Elemente bei den Kleinen Arkana ist in den Tieren selbst zu finden. Auf den Kreuzkarten (Stäbe, Element Feuer) sieht man Insekten, auf den Herzkarten (Kelche, Element Wasser) finden wir Reptilien und Meerestiere. Die Pikkarten (Schwerter, Element Luft) zeigen uns Vögel und die Karokarten (Pentakel/Scheiben/Münzen, Element Erde) werden durch Säugetiere dargestellt. Auf diese Art sollen zusätzlich verschiedene Seinsebenen symbolisiert werden. Durch die deutliche Anlehnung an Spielkarten ist dieses Tarot auch gut für diejenigen Kartenleger geeignet, die bisher mit Spielkarten gearbeitet haben und es vielleicht gerne auch einmal mit einem Tarot probieren möchten. Die Beibehaltung der vertrauten Spielkartensymbolik könnte die Einarbeitung in das Tarot erleichtern. |
| Ich bin die
Göttin Amy Sophia Marashinsky * Melissa Harris |
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Bei diesem Deck handelt es sich um Orakal- und Affirmationskarten, d.h. auf jeder Karte wurde eine Affirmation aufgedruckt, die der Kartenbedeutung entspricht. Gemalt wurden die Karten von der amerikanischen Künstlerin Melissa Harris. Die Affirmationen schrieb Amy Sophia Marashinsky, die bereits an der Erstellung des Goddess Oracles (in Deutschland unter dem Namen "Göttinnengeflüster" erschienen) beteiligt war. Die Karten haben in etwa die Größe der Kleinen Lenormandkarten. Die Kartenbilder selbst sind sehr schön und inspirierend. Besonders beeindruckend ist die Farbgebung. Die Farben sind kräftig und haben eine wohltuende Wirkung auf das Gemüt. Ausgehend von den eigenen Erfahrungen der Künstlerin, soll die Arbeit mit diesen Karten zu einer positive Einstellung zum Leben selbst in schwierigsten Situationen führen. Melissa Harris hatte im Jahre 2000 einen Unfall, der sie dazu brachte, ihre eigene Einstellung zum Leben zu ändern. In der Folgezeit befähigte sie ihr neues Bewusstsein die Folgen des Unfalls durchzustehen und ihr inneres Glück zu finden. Ihre so gewonnene seelische Kraft hilft ihr auch, mit ihrer Krankheit - sie leidet an Lyme-Borreliose - im positiven Sinne umzugehen. Amy Sophia Marashinsky und Melissa Harris sind beide bereits seit vielen Jahren in der Lebensberatung tätig. Melissa Harris malt bereits seit ihrer Kindheit und entdeckte schon früh ihre hellseherischen Fähigkeiten. Später begabb sie auch zu channeln. Sie beschäftigt sich außerdem mit Energie- und Heilarbeit und hat in den USA die Fa. Creatrix gegründet. Amy Sophia Marashinsky beschäftigt sich schon seit langem mit Mythologie und Märchen. Sie ist Beraterin in Beziehungsfragen und Meditationslehrerin. Daneben hat sie mehrere Bücher und Hörbücher herausgebracht. |
| Victorian
Flower Oracle Karen Mahony * Alexandr Ukolov |
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Mit dem Victorian Flower Oracle haben Karen Mahony und Alexandr Ukolov erstmals auch ein Orakelkartendeck herausgebracht. Wie schon beim Fantastic Menagerie Tarot, so gehen auch beim Victorian Flower Oracle die Kartenbilder auf den berühmten französischen Buchillustrator und Karikaturisten J.J. Grandville (1803 - 1847) zurück. Grandville war insbesondere für seine Tiermetamorphosen bekannt, in denen er Tiere in die Rolle von Menschen schlüpfen ließ und auf diese Weise politische Ereignisse und Skandale seiner Zeit auf sehr originelle Weise karikierte. In gleicher Weise hat Grandville auch Blumenmetamorphosen geschaffen, in denen er Blumen in menschlicher Gestalt darstellte. Dadurch gelang es ihm die Bedeutungen der früher sehr beliebten Blumensymbolik anschaulich darzustellen. Das Victorian Flower Oracle besteht aus 40 wieder einmal sehr schön gestalteten Karten. Auf jeder Karte ist der Name der dargestellten Blume und am unteren Kartenrand ein zusätzliches Deutungsstichwort aufgedruckt. Beides erscheint jedoch ausschließlich in englischer Sprache. Auch das kleine Begleitbüchlein von Karen Mahony, welches dem Deck beiliegt, ist in englischer Sprache geschrieben. Zu jeder Karte sind deren Bedeutungen in Stichworten angegeben. Außerdem enthält das Büchlein Erklärungen zur Blumensymbolik, der Sprache der Blumen, eine ausführliche Anleitung zum Gebrauch der Karten, sowie drei Legebilder und zwei Beispiellegungen. Die Freunde von Orakelkarten werden an diesem Deck, welches auch für Anfänger geeignet ist, bestimmt ihre Freude haben. Doch auch wer normalerweise nicht mit Orakelkarten arbeitet, wird an dem Victorian Flower Oracle gefallen finden, und sei es auch nur beim Ansehen der schönen Zeichnungen. Siehe auch: The Fantastic Menagerie Tarot und Blumen Lenormand-Karten |
| Magic Manga
Tarot Viviane |
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Dieses Deck ist ein weiteres der Manga Tarots. Manga ist im Grunde genommen nur das Japanische Wort für Comic, ist aber in Europa und den USA zu einem Begriff für einen typischen Comicstil geworden, der inzwischen sehr beliebt ist. Mir erscheinen die Kartenbilder des Magic Manga Tarot von der Farbgebung her etwas blass. Nichts desto trotz ist es ein schönes Tarot. Zwar weicht die Symbolik teilweise erheblich von der traditionellen Symbolik ab, doch die Kartendarstellungen als solche wirken erstaunlich intuitiv. Dem Deck liegt ein viersprachiges Begleitheftchen bei (Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch), welches Deutungsstichworte für jede Karte enthält. Zusätzlich wird als Legebild ein erweitertes Keltisches Kreuz mit 11 Karten recht ausführlich und gut verständlich erklärt. Siehe auch: Manga Tarot/Grecian Eudaemon Tarot |
| Krsnic's
Tarotkarten Isabel Krsnic |
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Die hier gezeigten Bilder von Krsnic's Tarotkarten wurden mir von der Künstlerin selbst zur Verfügung gestellt. Als Isabel mir die Bilder zusandte, war das Deck noch nicht veröffentlicht. Inszwischen ist es aber erhältlich. Bei Krsnic's Tarotkarten handelt es sich um ein Tarot, welches sich weitgehend an der traditionellen Symbolik des Rider Waite orientiert. Einige wenige Karten, wie z.B. die '"Kraft" erinnern aber auch an Crowley. Anstelle der üblichen Elementsymbolik wurden allerdings die korrespondierenden Spielkartensymbole (Kreuz, Herz, Pik und Karo) verwendet. Die farbliche Gestaltung der Kartenbilder ist sehr intensiv und die Bilder selbst beeindrucken durch ihre Tiefe. Gegenüber dem Rider Waite wirken Isabels Darstellungen teils wie in die Moderne transferiert, teils wie aus einer anderen Welt. Wer es einmal mit einem "etwas anderen" Tarot probieren möchte, sich dabei aber nicht allzu weit von Rider Waite, bzw. Crowley entfernen will, ist mit Krsnic's Tarotkarten sicher gut bedient. Auch Anfänger können es mit diesem Deck versuchen. Aufgrund der Nähe der Darstellungen zum Rider Waite lässt sich die im Handel erhältliche Tarotliteratur problemlos auf dieses Tarot anwenden. Die Künstlerin Isabel Krsnic ist gebürtige Peruanerin, inzwischen aber in Deutschland eingebürgert. Mit 17 Jahren kam sie mit ihrer Familie nach Bosnien, von wo sie 1992 durch den Krieg vertrieben wurde. Sie ist verheiratet und hat eine Tochter. Isabel leidet außerdem seit ihrem 12. Lebensjahr an der Parkinson-Krankheit. Von Isabel Krsnic sind auch die Lenormand-Karten Isabels Traum erschienen. Weitere Kartenbilder können auf der Seite der Künstlerin Isabel Krsnic eingesehen werden. Die Karten sind im Handel nicht zu bekommen. Sie können aber im Online-Shop von Isabel Krsnic bestelllt werden. |
| Rolla Nordic
Tarot Rolla Nordic |
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Dieses Tarot ist ein wenig bekanntes Deck aus dem Jahre 1980. Die Karten folgen vom Stil und von der Symbolik her dem Tarot de Marseille, bzw. dem Classic Tarot, weisen aber auch einige individuelle Unterschiede in der Darstellung auf. Bis auf wenige Ausnahmen tragen die Karten die traditionellen Kartenbezeichnungen. Bei den Ausnahmen handelt es sich um den Narren, der hier "Magus" heißt, während der Magier entsprechend der Marseiller Tradition als "Gaukler" (Juggler) bezeichnet wird. Das Rad/Glücksrad trägt in diesem Tarot den Titel "Lebensrad" (Wheel of Life), die Kraft wurde in "Zauberin" (Enchantress) umbenannt und der Teufel heißt "Der Schwarze Magier" (The Black Magician). Die vier Ritter werden als "Reiter" (Horseman) bezeichnet. Das Rolla Nordic Tarot weist eine wesentliche Besonderheit auf: die Karten sind ausschließlich in schwarz-weiß gedruckt und sollen vom Benutzer selbst koloriert werden. In dem kleinen Begleitheft werden zu jeder Karte der Großen Arkana detaillierte Farbanweisungen zum Kolorieren gegeben, während die Farbanweisungen für die Hofkarten und die Kleinen Arkana eher allgemeiner und elementbezogen gehalten sind. Mit dieser Möglichkeit zur Selbstkoloration, die wie eine Personalisierung der Karten in Bezug auf den Kartenbesitzer wirkt, folgt das Rolla Nordic Tarot der alten Tradition des Golden Dawn, dessen Mitglieder ihre Tarotkarten ebenfalls selbst kolorieren mussten. Die Karten des Rolla Nordic Tarots sind kleiner als üblich. Sie haben in etwa die Größe der kleinen Lenormand-Karten. Das Deck ist ausschließlich in englischer Sprache erschienen. Es ist inzwischen sehr selten geworden und heute bestenfalls noch als Restbestand oder auf Flohmärkten zu bekommen. |