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Legesystem des Golden Dawn (altes englisches Legesystem)
Dieses Legesystem wurde nicht, wie der Name vermuten lässt, im Golden Dawn entworfen,
sondern es handelt sich lediglich um das Legesystem, welches - zusammen mit dem
Keltischen Kreuz - im Golden Dawn verwendet wurde. Im Grunde genommen ist es ganz einfach
ein altes, englisches Legesystem.
Es werden immer drei Karten im Zusammenhang gedeutet.
Die Bedeutung der Positionsgruppen:
1, 2 und 3: Der Fragesteller, seine Persönlichkeit und die fragliche Anglegenheit. Meist
wird die Karte 1 dem Fragesteller, die Karte 2 seiner Persönlichkeit und die Karte 3 dem in
Frage stehenden Problem zugeordnet. Allerdings geht dieses Legesystem davon aus, dass der
Fragesteller, seine Persönlichkeit und die fragliche Angelegenheit eng miteinander verwoben
sind, so dass die einzelnen Positionen nicht voneinander getrennt gedeutet werden sollten.
4, 8 und 12: Diese drei Karten sagen etwas über die aktuelle Situation aus und zeigen in
welche Richtung sich die fragliche Angelegenheit entwickeln wird, wenn man den Dingen einfach
ihren Lauf lässt. Hier geht es also darum, was passiert, wenn der Fragesteller passiv
bleibt.
5, 9 und 13: Die Karten auf den Positionen 5,9 und 13 zeigen eine Alternative auf.
Hier geht es um das, was passieren kann, wenn der Fragesteller aktiv in die Angelegenheit
eingreift, wenn er also "etwas tut".
Die Positionen 4,8 und 12 sowie 5, 9 und 13 geben im Grunde genommen zwei verschiedene
Möglichkeiten an, zwischen denen der Fragesteller sich letztendlich entscheiden muss.
Sie zeigen Entwicklungsrichtungen, nicht aber notwendigerweise den Ausgang an, den die
fragliche Angelegenheit nehmen wird, wenn sich der Fragende für einen der beiden Wege
entscheidet.
6, 10 und 14: Aus diesen drei Karten kann man weitergehende Informationen zu der fraglichen
Angelegenheit entnehmen, die dem Fragenden bei seiner Entscheidung hilfreich sein können. Sie
zeigen hauptsächlich die Einflussmöglichkeiten an, die dem Fragesteller zur Verfügung
stehen.
7, 11 und 15: Diese Karten zeigen, was der Fragende nicht beeinflussen, bzw. nicht
kontrollieren kann. Sie können dem Fragesteller bei seiner Entscheidung ebenfalls sehr
hilfreich sein.
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