Motherpeace Tarot Kommentar zu diesem Tarot
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Karen Vogel * Vickie Noble Home
Verlag und Copyright ©:   U.S. Games Systems, Inc., USA  -  AGM/Carta Mundi, inzwischen Verlag Königsfurt-Urania
Abbildungen mit Genehmigung des Verlages.

Dies ist eines der ganz wenigen Decks, denen ich einfach gar nichts abgewinnen kann. Das Motherpeace Tarot ist inzwischen in zwei Größen erhältlich: der Originalgröße und einer kleineren Pocketausgabe. Dabei wirkt die Pocketausgabe noch etwas ansprechender, als die Ausgabe in Originalgröße. Vielleicht auch deshalb, weil man auf den kleineren Karten die primitiv und kindisch anmutenden Darstellungen nicht so detailliert sieht, was dem Gesamteindruck nur zuträglich ist. Das Deck gehört zu den wenigen Tarots, bei denen die Karten rund sind. Meines Wissens ist es das erste Runddeck überhaupt. Es handelt sich um ein feministisches Deck. Als ich die Karten das erste Mal sah, kam mir allerdings beim Betrachten einiger Karten der Verdacht, dass sich hinter den weiblichen Autorennamen vielleicht männliche Gegner des Feminismus verbergen könnten. Nach mehrmaligem Durchsehen konnte ich mich dann zwar doch mit ein paar Kartendarstellungen anfreunden. Der Gesamteindruck war jedoch so negativ, dass ich mit diesem Deck nicht arbeiten könnte. Natürlich ist das nur mein ganz persönlicher Eindruck. Manch einer mag das anders sehen und ich bin gerne bereit, an dieser Stelle auch andere Meinungen zu veröffentlichen.

Die Karten tragen die traditionellen Bezeichnungen, mit Ausnahme des Eremiten, der in der mir vorliegenden englischsprachigen Ausgabe "Crone" heißt, was soviel wie "altes Weib" oder "alte Tante" bedeutet und machmal auch im Sinne von "Hexe" gebraucht wird. Die Hofkarten werden als Schamane, Priesterin, Sohn und Tochter bezeichnet.


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