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| Verlag
und Copyright ©: Fournier Abbildungen mit Genehmigung des Verlages. |
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Das
Tarot Pumariega des spanischen Künstlers Carlos Pumariega stammt aus
dem Jahre 1990 und ist in zwischen längst Kult. Der
modern-futuristische Kunststil Pumariegas erinnert auf den ersten Blick
entfernt an Picasso. Doch das täuscht. Pumariega hat seinen ganz
eigenen Stil, mit dem er sich in die Reihe der Künstler eingliederte,
die die Tarotmalerei zu ihrem Schaffenswerk zählen. Bei der Gestaltung der Kartensymbolik orientierte sich Pumariega weitgehend am klassischen Tarot de Marseille, was bedeutet, dass die Zahlenkarten der Kleinen Arkana nicht voll bebildert sind, sondern nur das jeweilige Elementsymbol in entsprechender Anzahl zeigen. Allerdings hat der Künstler auch diese Karten mit ein wenig zusätzlicher Symbolik versehen, die zwar auf den ersten Blick eher wie "Verzierungen" wirken, bei genauem Hinsehen jedoch die Elementarsymbolik unterstützen. Darüber hinaus erscheinen bei den Großen Arkana und den Hofkarten einige künstlerische Freiheiten. Allerdings findet sich nichts, was der Tarotsymbolik der jeweiligen Karte widerspricht. Pumariegas Tarotkunst ist gleichzeitig modern und zeitlos, atmet aber in gewisser Weise auch den Zeitgeist der 80iger Jahre des 20. Jahrhunderts. Möglicherweise ist dies mit ein Grund dafür, dass sein Tarot Kultstatus erlangt hat. Allerdings ist es heute nicht mehr einfach, ein Exemplar zu bekommen, denn längst gilt das Deck als völlig vergriffen. Dies gilt insbesondere für den deutschsprachigen Raum, in dem das Pumariega Tarot sowieso nur eher selten angeboten wurde. Es gab zwar eine internationale Ausgabe dieses spanischen Decks, die aber hauptsächlich im spanisch- und englischsprachigen Raum zu bekommen war. Daher ist das Tarot Pumariega dort auch bekannter, als in Deutschland. Trotzdem: auch hier kann man hin und wieder auf Flohmärkten oder in Restbeständen fündig werden. Da eine Neuauflage meines Wissens nicht geplant ist, sollten Sammler, insbesondere diejenigen, die eine Vorliebe für Kunsttarots haben, daher zugreifen, wenn sie ein Exemplar des Pumariega irgendwo entdecken.
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