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Abbildungen mit Genehmigung des Verlages.

Das Röhrig Tarot zählt zu den Decks der Moderne. Statt der traditionell dargestellten Tarotsymbolik verwendete der Künstler eine ausgesprochen surrealistische Form der symbolischen Bildgestaltung. Daher scheiden sich an diesem Tarot auch die Geister der Tarotisten. Die einen sind hellauf begeistert und schwören geradezu auf dieses Tarot. Die anderen lehnen es rundweg ab. Dazwischen gibt es noch diejenigen, die zwar die künstlerische Gestaltung sehr ansprechend finden, das Deck aber nicht zum Kartenlegen benutzen. 

Die Karten sind sehr groß, aber trotzdem relativ leicht zu mischen. Die symbolischen Darstellungen sprechen, trotz ihrer Andersartigkeit, ein gut verständliche Sprache. Auf den Karten der Großen Arkana befinden sich sowohl die diesen Karten zugeordneten hebräischen Buchstaben, als auch Runen und astrologische Symbole. Alle Karten tragen die traditionellen Kartenbezeichnungen. Mit der Gerechtigkeit als die 11. Große Arkana und Kraft als die 8. Große Arkana folgt das Röhrig Tarot der Rider-Waite-Tradition. Ansonsten orientiert er sich jedoch mehr an Crowley, was insbesondere durch die Bezeichnung der Hofkarten als Prinzessinen, Prinzen, Ritter und Königinnen deutlich wird. Die Zahlenkarten der Kleinen Arkana sind zusätzlich mit Deutungsstichworten versehen. Auch hierin folgt Röhrig wieder Crowley.

Als Künstler und Grafiker hatte sich Röhrig schon lange vor der Gestaltung seines Tarots einen Namen gemacht. Seine Kunstwerke sind gefragt und nicht wenige sind zu gesuchten Sammlerobjekten geworden. Sein Tarot zählt inzwischen, trotz seiner surrealistischen Darstellungen, zu den Klassikern und ist bei Tarotsammlern begehrt, selbst bei denen, die es ablehnen. Wie auch immer man zu diesen Karten stehen mag, am künstlerischen Wert der Bilder kann wohl kaum gezweifelt werden.

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