Santa Fe Tarot Kommentar zu diesem Tarot
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Holly Huber * Tracy LeCocq Home
Verlag und Copyright ©:  Harper San Francisco, USA  -  AGM/Carta Mundi
Abbildungen mit Genehmigung des Verlages.
Viele werden dieses Tarot auf den ersten Blick nicht besonders anziehend finden und mit den Darstellungen auf den Karten erst einmal nicht viel anfangen können. Das liegt wohl hauptsächlich daran, das die verwendete Symbolik für die meisten völlig fremd ist, denn diesem Deck liegt die Mythologie der Navajo-Indianer zugrunde. Die Autoren des Santa Fe Tarots haben sich intensiv mit der Mythologie, den Symbolen und der Kunst der Navajo-Indianer beschäftigt und so sind auf den Karten der Großen Arkana Gestalten aus der Mythologie dieses alten Volkes der amerikanischen Ureinwohner zu sehen. Zwar werden die traditionellen Kartenbezeichnungen beibehalten, aber darunter werden die Namen der jeweiligen Gestalten aus der Navajo-Mythologie angegeben. Die traditionellen Elementsymbole wurden ersetzt durch Regenbogen, Wasser, Blitz und Büffel. Das beiliegende Begleitheftchen ist ausführlicher als üblich und enthält genügend Informationen, um sich auch ohne weitergehende Einarbeitung in die Mythologie der Navajo-Indianer mit den verwendeten Symbolen einigermaßen zurecht zu finden. Wie alle Tarots, die eine seltene und weitgehend unbekannte Symbolik und/oder eine von der Norm abweichende darstellende Kunst verwenden, wird auch das Santa Fe Tarot hauptsächlich ein interessierte Minderheit ansprechen. Für Anfänger ist es weniger geeignet.

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