Viele werden dieses Tarot auf den
ersten Blick nicht besonders anziehend finden und mit den Darstellungen
auf den Karten erst einmal nicht viel anfangen können. Das liegt wohl
hauptsächlich daran, das die verwendete Symbolik für die meisten völlig
fremd ist, denn diesem Deck liegt die Mythologie der Navajo-Indianer
zugrunde. Die Autoren des Santa Fe Tarots haben sich intensiv mit der
Mythologie, den Symbolen und der Kunst der Navajo-Indianer beschäftigt
und so sind auf den Karten der Großen Arkana Gestalten aus der
Mythologie dieses alten Volkes der amerikanischen Ureinwohner zu sehen.
Zwar werden die traditionellen Kartenbezeichnungen beibehalten, aber
darunter werden die Namen der jeweiligen Gestalten aus der
Navajo-Mythologie angegeben. Die traditionellen Elementsymbole wurden
ersetzt durch Regenbogen, Wasser, Blitz und Büffel. Das beiliegende
Begleitheftchen ist ausführlicher als üblich und enthält genügend
Informationen, um sich auch ohne weitergehende Einarbeitung in die
Mythologie der Navajo-Indianer mit den verwendeten Symbolen
einigermaßen zurecht zu finden. Wie alle Tarots, die eine seltene und
weitgehend unbekannte Symbolik und/oder eine von der Norm abweichende
darstellende Kunst verwenden, wird auch das Santa Fe Tarot
hauptsächlich ein interessierte Minderheit ansprechen. Für Anfänger ist
es weniger geeignet.
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