Tarot of Transition Kommentar zu diesem Tarot
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Verlag und Copyright ©:  Verlag Königsfurt-Urania
Abbildungen mit Genehmigung des Verlages.

Das Tarot of Transition zählt zu den Tarots, die auf dem Alten Ägypten basieren. Das Deck ist recht schön, aber relativ einfach gestaltet. Angeblich soll es auf den Lehren Paul Christians aufbauen, die einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung des Tarots hatten. Allerdings entsprechen die Bezeichnungen der Großen Arkana nicht denen von Paul Christian. Die Arkana-Bezeichnungen Paul Christians finden sich bis heute in einigen ägyptischen Tarotdecks, wie beispielsweise dem Egyptian Tarot Deck oder dem Ibis Tarot (siehe jeweils dort). Auf den Karten der Großen Arkana sind, ähnlich wie bei den Tarots nach Paul Christian, vielfach statt der üblichen Tarotdarstellungen altägyptische Gottheiten zu sehen. Der Name der jeweiligen Gottheit ist am oberen Kartenrand aufgedruckt. Am unteren Rand stehen dann die traditionellen Kartenbezeichnungen, was für ein Tarot nach Paul Christian unüblich ist.

Auch die Kleinen Arkana tragen doppelte Kartentitel. So sieht man bei den Hofkarten am oberen Rand die "ägyptisierten" Kartenbezeichnungen, bei denen beispielsweise der König zum Pharao, der Ritter zum Wagenlenker oder der Bube zum Ushebti (Diener) wird. Am unteren Rand stehen dann wieder die traditionellen Kartentitel. Auch die vier Elemente des Tarots finden wir in einer traditionellen und einer "ägyptisierten" Form. Den Stäben, Kelchen, Schwertern und Pentakel entsprechen beim Tarot of Transition Djed, Heset, Ankh und Cheprj. Alle Kartenbezeichnungen sind in englischer Sprache aufgedruckt. Auch die altägyptischen Begriffe sind in englischer Transkribierung geschrieben. Die Zahlenkarten der Kleinen Arkana sind nicht voll bebildert, sonder zeigen nur ihr jeweiliges altägyptisches Elementsymbol in entsprechender Anzahl.

 Zu Paul Christian siehe auch: Tarotgeschichte, Teil 5.


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